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Briefe an Bonstetten.
u. s. f. Die französische Partei zu gewinnen, „
mußte ich scheinen, mit den französischen Geschäfts- „
Männern nicht unzufrieden zu seyn; ebenso, wie 3
sie mir alles auf das Beste vorstellten, in der Mei- §
nung, mich einzunehmen. Von solchen Briefen «
wurden abgerissene und gewissermaßen verfälschte, » f ewenigstens entstellte Fragmente, zu meinem größ- g,
ten Aerger in Zeitungen eingerückt, wo sie in ganz 3
einem andern Lichte erscheinen mußten. Dieses m
geschah nach meiner Zurückkunft, und Sie können -,
sich vorstellen, was es hier für ein Aufsehen machte. ^
Glücklicherweise leistete der Hof mir solche Gerech- te
rigkeit, daß er selbst die Bekanntmachung einer K
Erklärung dieser Dinge (so wie ich sie Ihnen hier ch
gebe) für unnöthig erklärte. In der Schweiz de- ri
clamirte man wider mich, und nach vier Wochenfolgte man mir : so daß wirklich in der Hauptsache si,
das, was ich wünschte, im Innern geschehen ist, tei
und hierans für das Land ein solcher Enthuflas- I,
mus neu erwacht ist, daß ich die beste Hoffnung da
habe, die Franzosen sollen zurückgeschreckt, oder 35
allenfalls übel empfangen, und die Unabhängigkeit vi-der Schweiz glorreich behauptet werden. — Hier- fsi
auf beruhet alles: unser Volk ist sonst so brav, daß ur
ich von ihm gar nichts besorge; alles aber, wen« ia,
jene es überlisten und hetzen. Der Sinn der Na- §,
tion ist sonst so gerade, daß auch Bst. zu Nion »,
wie ein Halbgott verehrt wurde. Indessen ist er uu
darum in einer mißlichen Lage, weil die Anhänger sch
des unseligen La Harpe die Franzosen in die Waadt, P,
wo er seine Güter hat, berufen haben, und nun ga
dieses Ländchen fürchterliche Abgaben zahlen muß. —
Doch, das Gut wird bleiben, und der Verlustwohl nicht weiter gehen, als ein paar Jahre desErtrages, während deren ich hoffe, daß die Schweizwieder zur Ruhe kömmt. Indessen haben Karl