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Johannes von Müllers Briefe an Carl Victor von Bonstetten III : geschrieben vom Jahr 1773 bis 1809 ; Briefe an Herrn Charles Bonnet : Briefe an Freunde 1 / herausgegeben von Friederika Brun
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Brlefe an Bonstetten.

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>ie es Sie eben interessiren, ausgenommen aus über-

ne großer Güte! Roch eine Sache, oder zwei: nach

wr meiner Aurückkunft aus der Schweiz fand ich beim

la, Durchsuchen meiner Papiern ein Billet Georg For-mer sters von 87 oder 88*), worin Sie mich, Gott weiß

ir, , wohin bescheiden, um Sie zusehen. Und dochen sah ich Sie nicht; warum «der? Oder sollte ich

ht, Sie gesehen haben ? Wie könnte dieß mir aus dem

m Sinne gekommen seyn? Ich bitte, sagen Sie mir,

nr wissen Sie hievon etwas? Sahen wir uns denn?me Ich kann es unmöglich glauben. Vermuthlich war

ib- ich abwesend beim Kurfürsten. Das Zweite ist von

>p- ganz andrer Art: in meinen Studien habe ich

rer unter andern auch auf den Orient nicht wenig

ne Zeit verwandt; unter den Reisenden fand ick nicht

bei leicht einen vernünftigen sicherer, als Ihren Nie-

im buhr. Sagen Sie mir zur Güte, wo bleibt denn

seit der dritte Band? Kömmt er doch noch?

aer So denkt und schreibt man über allerlei, wenn

ad- man in dem Bedürfniß ist, von der Betrachtung

n; empfindlicher Begebenheiten, von Freund und

>on Vaterland sich zu zerstreuen. Sie aber sind die

ich Güte und Liebe selbst, begreifen alles, vergeben

>nd mir. Auch bin ich Ihr Freund für immer, wie

!nd Bvnstettens:

us I. v. Müller,

ber-

en, *) Ende Mai's im Jahre 1791 machte ich durch den

ine seligen Georg Förster die sehr flüchtige persönliche

an- Bekanntschaft von Johann Müller, d. h. ich sah

>rt, ihn r Viertelstunden in zwei Malen. Mainz wim-

son • melke damals von französischen Emigranten, und

lNd Müllern umdrängten so viel Gedanken und Empfin-

die ■ düngen, daß ihm sehr natürlich die so obenhin

, so gemachte Bekanntschaft entfiel. — Ich aber habe

nte ihn nie wieder gesehen- L- B.