Brlefe an Bonstetten.
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>ie es Sie eben interessiren, ausgenommen aus über-
ne großer Güte! Roch eine Sache, oder zwei: nach
wr meiner Aurückkunft aus der Schweiz fand ich beim
la, Durchsuchen meiner Papiern ein Billet Georg For-mer sters von 87 oder 88*), worin Sie mich, Gott weiß
ir, , wohin bescheiden, um Sie zusehen. Und dochen sah ich Sie nicht; warum «der? Oder sollte ich
ht, Sie gesehen haben ? Wie könnte dieß mir aus dem
m Sinne gekommen seyn? Ich bitte, sagen Sie mir,
nr wissen Sie hievon etwas? Sahen wir uns denn?me Ich kann es unmöglich glauben. Vermuthlich war
ib- ich abwesend beim Kurfürsten. Das Zweite ist von
>p- ganz andrer Art: in meinen Studien habe ich
rer unter andern auch auf den Orient nicht wenig
ne Zeit verwandt; unter den Reisenden fand ick nicht
bei leicht einen vernünftigen sicherer, als Ihren Nie-
im buhr. Sagen Sie mir zur Güte, wo bleibt denn
seit der dritte Band? Kömmt er doch noch?
aer So denkt und schreibt man über allerlei, wenn
ad- man in dem Bedürfniß ist, von der Betrachtung
n; empfindlicher Begebenheiten, von Freund und
>on Vaterland sich zu zerstreuen. Sie aber sind die
ich Güte und Liebe selbst, begreifen alles, vergeben
>nd mir. Auch bin ich Ihr Freund für immer, wie
!nd Bvnstettens:
us I. v. Müller,
ber-
en, *) Ende Mai's im Jahre 1791 machte ich durch den
ine seligen Georg Förster die sehr flüchtige persönliche
an- Bekanntschaft von Johann Müller, d. h. ich sah
>rt, ihn r Viertelstunden in zwei Malen. Mainz wim-
son • melke damals von französischen Emigranten, und
lNd Müllern umdrängten so viel Gedanken und Empfin-
die ■ düngen, daß ihm sehr natürlich die so obenhin
, so gemachte Bekanntschaft entfiel. — Ich aber habe
nte ihn nie wieder gesehen- L- B.