Briefe an Bonstetten.
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Früchte; das Feuer ist wohl nicht mehr, dochleuchtet selbst der Schein etwa noch. Endlich hoffeich auf die folgende Periode der Organisation mei-nes Wesens.
Die Frau Brun wollte die Broschüren, die ich1796 schreiben mußte; hier sind ein paar. Manmuß sich in die Zeit und meinen Standpunkt ver-setzen. Adieu, Trauter, Allerliebster! (gewiß)ich bin ewig dein.
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Deinen herrlichen Brief vom 29 Junius habe ichnicht für mich behalten, sondern Vielen gelesen. DerBliik desselben ist leider vollkommen richtig, und sosehr ich mich gesträubt habe, so sár zwingt mich dietägliche Erfahrung, dieses zu mennen. Ja, ichhabe eine Schrift angefangen, welche in diesemGeist alles warnend, ja (ich darf sagen) schreckendankündigt: Caffandra, oder über die Natur undUrsachen des Falls der bisherigen europäischenStaaten. Es ist über mich gekommen; ich konntenicht länger schweigen, mußte zeugen. Diesesbeschäftiget meine Morgenstunden, ehe Beruf undZerstreuungen mich fortreißen. Ich weiß nicht, woes mich hinführen wird, ob ich bis zur Vollendungfortfahren, und eben so wenig, wenn ich sie her-, ausgeben werde; dieses hangt von Dingen ab,die außer meiner Gewalt sind. Mein Zweck ist,nur ein Wort der Wahrheit aufzusetzen, was,wenn ich den Lag nach der Vollendung stürbe,noch beweisen könnte, ob ich würdig war, deinFreund zu seyn. Uebrigens weiß ich, daß esnichts helfen wird: sie haben Augen, und sehennicht; und da alle Ideen durch die Sinne kommen,was ist zu thun, wo sie ganz verwachsen sind!