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Briefe an Bonstetten.
nicht ohne Ausbesserungen. Diese letzten aber sind,nach den Orten, zu mannichfaltig, um in einemBriefe behandelt zu werden; das wäre das ersteHauptgeschäft einer vermittelnden Commission oderder Tagsatzung, die aber durchaus nicht Kantnoch Siepes aus dem Lisch liegen haben dürfte,sondern die Karte der Schweiz und die Kund-schaft verständiger Männer aus allen Districten.Habe ich Unrecht, so zeigt es mir; habe ich aberRecht, warum hassen mich denn jene Leute? MeinReich ist nicht von dieser Welt; in hundert Jah-ren, wenn ich meine Bücher vollends ausarbeitenkann, wird man mir Recht widerfahren lassen;und kann ick nicht, ei so ruhe ich, wie die, derenWerke der Sturm zu früh weggerissen.
2m Uebrigen glaube ich selber, du würdest wohlthun, über Paris wieder in die Schweiz zu gehen:du hast recht viel Geschick mit denen zu handeln,die allein entscheiden können; und jetzt, überdrüssigoder schadenfroh, stumm seyn und das Land seinerVerwirrung preisgeben zu wollen scheinen; ohnehülfreiche Hand kann es sich aus dem Abgrundewahrlich nicht herausziehen. — Du siehst, daßich, von Unbill und Haß weit entfernt, die Sachenund Leute nehme, wie sie jetzt sind, und die Hand,welche uns schlug, selbst küssen würde, wenn siewieder heilt. Sie haben versprochen, sich nicht ein-zumengen, aber können sie denn der Partei, welchedie Grundsätze hat, worüber du und ich und (wieich von dir lerne) R. übereinstimmen, Contenancegeben; wenn auch nur dadurch, daß sie ermun-terten, hinsür thätig zu seyn! So lange sieselbst das nicht wollen, glaube ich, daß sie die ganzeNachbarschaft in der Schwäche der Verwirrung zuerhalten, zum Hauptzweck haben, und da möchtenicht auch Mannequin seyn.