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Johannes von Müllers Briefe an Carl Victor von Bonstetten III : geschrieben vom Jahr 1773 bis 1809 ; Briefe an Herrn Charles Bonnet : Briefe an Freunde 1 / herausgegeben von Friederika Brun
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SBríefe an son (leiten.

Glück in einem unabhängigen Leben suchen, undkünftig alle Verpflichtungen, waren sie auch schönund vortheilhaft, abzuweisen trachten.

— Das peilt carême *) halte ich wahrlich fürein vortreffliches Buch, da ich nun weiß, daß auchdie Bauern mit Entzücken und äußerster Rührungdiese Predigten hören; er ist ein Prediger für dasHerz, Bourdaloue nur für den Verstand, wie erdamals war. Voltaire liebte vor andern Prosaistendieses Buch Massillvns, gleichwie die Athalia vorandern Gedichten.

Bei der Einnahme von St. Ferdinand von Es-moa traf ein englischer Matrose, der zwei Messerchatte, einen Spanier unbewaffnet an; er gab ihmein Messer. Nun, sprach er, sind wir gleich, nundarf ich dich todten.

In Revision meiner Historie bin ich ziemlich mitihr zufrieden; einiges habe ich ausgestrichen, ver-schiedenes fließender gemacht; kaum kann ich mirvorstellen, daß die Bekanntmachung mir schädlichseyn könnte. Welche Vollkommenheiten fehlen, seheich ein, aber es wird kein Unglück seyn, wenn derandere Theil den ersten übertrifft. Ich bitte dichum die Vorrede und um die letzten Blätter; in je-ner muß einiges verändert, und ein Gemälde desgegenwärtigen Zustandes der Welt beigefügt werden.

r.

I I. Jan. 1780 , um Mitternacht.Es bricht mir das Herz, Zartlichstgeliebter! dirtrocken zu schreiben; ich liebe dich zu sehr, als daßich an deiner Gegenliebe jemals zweifeln könnte;

') Don Massillon.