Briese an Bonstetten.
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lich reu feinem Unglück, die republikanischen Tu-genden verloren zu haben, zweitens aber von derguten Sache unserer Freunde (du weißt, ich werdehierin von Parteilichkeit nicht hingerissen) über-zeugt; auch ist überaus wahrscheinlich, daß eSrhnen gelingen werde.. Hieven würde ich dir mehrsagen, wenn ich nicht einigermaßen muth-maßte, mein Lieber, du wärest ihrer Sache umetwas weniger günstig, als du es im Decem-ber wärest; welches ich denjenigen zuschreibe, wel-che dir, wie ich bisweilen vermerkt, beides vonder Sache und von der Manier, wie Frankreich,ja Bern selber, sie ansehen, einen falschen Begriffbeibringen. Wovon bald mündlich, denn ich weiß,daß du weder Betrügereien, noch unstatthafte undhinkende Politik billigest. Mir indessen ist, wiedu leicht einsiehst, hieran viel nicht gelegen, dennso klug bist du, wenigstens nicht gegen die Sacheunserer Freunde zu sprechen; ja vielleicht ist meineVermuthung überhaupt nicht wahr.
Da, wo ich bin, bin ich nun wohl, wie über-haupt, wo ich nicht (wie hier, wenn keine Geschäfteobwalten) Langeweile habe, denn diese ist der Todaller Munterkeit, und macht mich im buchstäblichenVerstand krank; mein Gemüth, wenn es keineNahrung bekömmt (es ist aber -lomon, den gan-zen Tag), frißt sich selbst; 5 Minuten scheinen mirso viele Stunden. Aber nun geht es gut. NachPreußen zu gehen, habe ich aber die äußerste Be-gierde; hiezu könnten Sept., Oct. und bis irNov. angewendet werde«; dann wiederum zu dir.Ich widme nun jährlich 6 Monate der mittlern,3 der neuen Geschichte, 3 den Ausarbeitungen, undbekräftige mich täglich im Entschluß, die ganzeHistorie so genau wie bisher die schweizerische zusiudiren, und alles z» erschöpfen; welches mein