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Briefe an Bonstetten.
Plan einer Welteroberung ist, und alsdann will o
auch ich fragen: wo ist ein Weg in den Mond? r
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Ist der nicht ein tugendhafter Jüngling, welcher ' ismal 24 Stunden vom Anblick geliebter Gesichter > :
entflieht, um in dieser Muße Atheisterei zu studi- ! -jren? Dieses hat derjenige gethan, welcher diese <
zwei Tage nicht in die Stadt gegangen, und in- i
dessen Hume's nachgelassenes Werk, die Gespräche i
über die natürliche Religion, gelesen hat. Nicht <
als wäre Hume Atheist, ich sage nur, daß man ihn î
dessen beschuldigen wird. Nämlich in diesen Ge- , 1
sprächen, wo Scharfsinn und Platons Beredsam- j
keil neben einander glänzen, wird unüberwindlich <
bewiesen, daß von dem Gott, welcher ohne Zweifel :
ist, wir nicht den allergeringsten Begriff haben. <
Diese vortrefflichen Abhandlungen würde ich dir \
gesandt haben, wenn ich gewußt hätte, wo sie ge- \
kauft worden. Keine seiner Schriften ist besser <
ausgearbeitet. Bx tantis tenebris tarn clarara 3
extollere luccm! l
Hr. Trn. ist wiederum hier; ich sehe ihn mitgrößtem Bedauern altern, er ist seit mehreren Mo-naten nicht gesund; alles bewegt ihn,.und wirktmehr oder weniger auf sein Gemüth. In wie fern <ich mick zu etwas entschließen kann, hängt von der jGleichgültigkeit ab, mit welcher ich muthmaßenkann, daß er mich abreisen sehen würde. Mirselbst bin ich keiner Undankbarkeit gegen ihn be-wußt; allein ich würde lieber vieles aufopfern, als lzugeben, daß er mich derselben schuldig glaubenkonnte. Ein Mann von vielen Tugenden undKenntnissen, und welcher beim König von England
ange-