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Johannes von Müllers Briefe an Carl Victor von Bonstetten III : geschrieben vom Jahr 1773 bis 1809 ; Briefe an Herrn Charles Bonnet : Briefe an Freunde 1 / herausgegeben von Friederika Brun
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Briefe an Bonstetten.

Plan einer Welteroberung ist, und alsdann will o

auch ich fragen: wo ist ein Weg in den Mond? r

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Ist der nicht ein tugendhafter Jüngling, welcher ' ismal 24 Stunden vom Anblick geliebter Gesichter > :

entflieht, um in dieser Muße Atheisterei zu studi- ! -jren? Dieses hat derjenige gethan, welcher diese <

zwei Tage nicht in die Stadt gegangen, und in- i

dessen Hume's nachgelassenes Werk, die Gespräche i

über die natürliche Religion, gelesen hat. Nicht <

als wäre Hume Atheist, ich sage nur, daß man ihn î

dessen beschuldigen wird. Nämlich in diesen Ge- , 1

sprächen, wo Scharfsinn und Platons Beredsam- j

keil neben einander glänzen, wird unüberwindlich <

bewiesen, daß von dem Gott, welcher ohne Zweifel :

ist, wir nicht den allergeringsten Begriff haben. <

Diese vortrefflichen Abhandlungen würde ich dir \

gesandt haben, wenn ich gewußt hätte, wo sie ge- \

kauft worden. Keine seiner Schriften ist besser <

ausgearbeitet. Bx tantis tenebris tarn clarara 3

extollere luccm! l

Hr. Trn. ist wiederum hier; ich sehe ihn mitgrößtem Bedauern altern, er ist seit mehreren Mo-naten nicht gesund; alles bewegt ihn,.und wirktmehr oder weniger auf sein Gemüth. In wie fern <ich mick zu etwas entschließen kann, hängt von der jGleichgültigkeit ab, mit welcher ich muthmaßenkann, daß er mich abreisen sehen würde. Mirselbst bin ich keiner Undankbarkeit gegen ihn be-wußt; allein ich würde lieber vieles aufopfern, als lzugeben, daß er mich derselben schuldig glaubenkonnte. Ein Mann von vielen Tugenden undKenntnissen, und welcher beim König von England

ange-