61 Beobachtungen über Geschichte,
machten, und Lieder die Hauptbelohnung waren.Die Menschen sind in der Degradation, seit sie ihreGröße in Dingen außer ihnen selber suchen.
Die Vorzüge der Gallier dieser Periode empfeh-len Wcibersenate nun nicht mehr, weil dieGesckäfteverschieden sind.
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Geschichte Roms.
Eine Stadt, ein kleines Land bezwingt seineNachbarn. Aus L-iegen, deren einer des andernWerkzeug, entsteht ein großes Reich. Das berei-cherte Volk will selbst regieren. Die Demagogen,welche es schmeicheln, werden seine Oligarchen,und einer derselben Monarch. Desselben Gcwalcerhält sich durch stehende Truppen, die bald ihreUnentbehrlichkeit fühlen, und statt der Kaiserge-walt eine militärische Demokratie errichten, welchein der Zeit ihres Verfalls endlich von Ausländernmit dein ganzen Reich unterjocht wird. Dieß istdie Geschichte aller großen Monarchien, welche imNorden gegründet werden.
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August« s.
Cicero ward getödtet; Antonius schenkte seinerBuhlerin das Vaterland des jüdischen Balsams,Cölesyrien, Phénicien, Cilicien und Nabatheen,streifte in Sklavenklcidern mit ihr durch die Stra-ßen Alerandriens, sagte Straßenjungen Grobhei-ten und erhielt oft Prügel. Deß lachten die Aegvp-tier, dieses litten die Römer zehn Jahre. Wenndas Vaterland der Curier solches litt, konnte Catodie Republik erhalten? War Augusts Sieg ei«Unglück?
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