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Gefttzs und Interessen der Menschen.
41 .
Die Kaiser.
Von sechs und zwanzig zwischen Cäsar ui^Ma-rimin (bemerkt Macchiavelli) sind sechszehn gewalt-sam umgekommen, Galba und Pertinar wegen derCorruption ihrer Vorfahren. Das Gemälde derWeit unter den meisten dieser Regierungen zeich-net Tacitus (Hist. I, 2 f.).
Wer Cäsars Alleinherrschaft mit der damaligenCorruption der Republik entschuldigt, sehe dieseFolgen seiner Revolution als einen Beweis an,daß er entweder die Schädlichkeit des Despotismusnicht gekannt,, oder für das gemeine Beste niemalsgesorgt habe. Sein früher Tod ist ein Unglück fürsein Andenken; vielleicht hätte er die Regierungder Welt besser angelegt, oder Rom zu reformirengesucht.
42 .
Ueber den Norden.
Allzugroße Volksmeuge konnte nicht die Haupt-ursache der Wanderungen nach dem römischen Reicheseyn, denn nun sind die Länder der alten Nord-mannen entvölkert.
45 .
Seine Verfassungen können weder aus Vertra-gen noch Gesetzbüchern vollständig erklärt werden,denn vor solchen Ideen wurden sie aus Instinctfestgesetzt. Seit Politik in diese kalten Himmels-striche gekommen, mußte die Zahl glänzender Groß-thaten geringer werden, weil Genie und Herz nichtwie bei den Joniern an den schönen âgâischen Ufernunter menschlichen Gesetzen glühen können.
L> ». Mâllrrê sänimN. Werke. XXXVII. 5