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Beobachtungen über Geschichte,
91 .
Ueber unser Vertheidigungswesen, siehe Taci-tum. Sind wir in vielen Absichten nicht in derLage unserer Voreltern, zur Zeit Cacina's?
92 .
Das Manifest des Eroberers wird den Schwei-zern sorgfältig die Vortheile unter großen Staatendetailliren; protestiren, daß der Krieg nicht gegendie Nation, sondern gegen ihre Verführer undeigennützigen Regenten geführt werde; derselbenFehler, Versäumnisse und Schwächen wird es be-schreiben *).
95 .
Eigentlich ist die republieanische Furchtsamkeit,wie die nnsrige vor Joseph, kein Wahrzeichen einesnahen Verderbens; sie entsteht aus der Vaterlands-liebe, dem Grundsatz, welchen Montesquieu allenRepubliken gibt; kann mit der Tapferkeit bestehen,ist nicht Feigherzigkeit, sondern ängstliche Sorgfaltfür das Interesse dessen, was uns der liebste Gegen-stand ist.
94 .
Ei» kleiner Staat im Bund eines großen istMolière's Bauer gleich, der eine vornehme Tochterheirathet und nicht Frau zu nennen wagt.
95 .
Mit langen Hallparten und schweren Schwer-tern schlugen die alten Eidgenossen die Feudal-cavallerie zu Boden. Sie zogen in undurchdring-lichen Colonnen. Was ihnen Feindliches vorkam,war verloren. Solche Soldaten wollten alle Natio-nen haben, aber nicht alle konnten sie zahlen. Da-her nach ihrem Muster Nationaltruppen in Waffen
*) Geschrieben um 1776 . M.