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Johannes von Müller Briefe.
E dal man, ehe guardò rozzi armenti,
Far’ ch’i Regi ssidar nulla parventi.
Tasso.
(Die Antwort des Herrn Heideggers ist nichtmehr vorhanden, läßt sich aber aus Müllers näch-stem Briefe, vom 20 Februar 1778, errathen.)
„Aufrichtig zu reden, m. Fr., kann ich michnicht entschließen, mich noch einmal in die Pfoteneiner schweizerischen Censur zu wagen. In Deutsch-land hat der einige Buchhändler, den ich kennet,bis Ostern 79 seine Pressen beschäftiget; andere Ur-sachen halten mich ab, mit zwei deutschen Buch-händlern mich einzulassen. Da Sie nicht ohneCensur drucken wollen, und in Ihrem letzten mirnicht das Geringste von derselben sagen,sehe ich mit Verdruß mich genöthigt, dieses Buch nichtherauszugeben, und fange an zu glauben, die Skla-verei in der Schweiz sey zu groß, als daß manÜber die Erhaltung der Freiheit schreiben dürfte.
Ich bitte Sie, mir zu sagen, wenn ich jemalsdieses Buch auf meine Unkosten drucken lassensollte, ob Sie eine Anzahl der Abdrücke überneh-men würden, und zu welchem Preis? Es würdeeinen Octavband von 480 S. ausmachen. Zch bin zuunwillig, um weitläuftiger zu seyn. Leben Sie wohl l
(178« wurde die erste Ausgabe der Schweizer-geschichte dennoch zu Bern, aber angeblich zuBoston gedruckt. H.)
*) Nicolai in Berlin.