Johannes von Müller Briefe,
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gend-Tbvrheiten ist endlich alle, aber der Orte sindnicht allzu viele, Ivo man einen inoffensive warof life, so wie ich hier, ohne einige langweiligePflichterstattung führen kann.
Im August halte ich eine Antrittsrede, vomOctober an meine Collegien; derselben werden zweistpn:
1) de regno et republîca, oder die Politik.
2) Die Statistik, verbunden mit der Hi-storie.
Die Briefe über ein schweizerischesHirtenland habe ich fast vollendet. Nun erhelleich die Dunkelheiten meiner Historie, und ver-gleiche sie aufs neue mit meinen Quellen: hierdurchwird eine zweite Ausgabe zugerüstet.
Anfechtungen habe ich zwo erlebt: eine, die michins Lachen gebracht: ein Citoyen de Genève hatgegen meinen Essai mit aller Grobheit eines Citoyengeschrieben; zu Bern soll eine Schrift wider meineVorstellung dasiger Verfassung berausgekommenseyn. Hierüber sind meine Grundsätze, wahre Feh-ler stillschweigend zu verbessern, unbegründete Vor-würfe zu verachten, Grobheiten zu ignoriren; undvernünftigen Antagoniste» schriftlich zu danken.
Uebrigens habe ich mit Rath meines hiesigenFreundes- die kritische Durchlesung des ganzen Alter-thums unternommen, zumal in dieser Schule zuThucydidis Würde, Xenophons Anmuth und Cä-sars majestätischer Einfalt mich zu bilden: denn ichbin jung, und was ich gethan habe, ist nichts ge-gen das, was ich sollte thun. Den ganzen Homer,Hesiodus, Anakreon, Theognis, Aeschylns, Herodot,Paläphatus, Heraklitus, Eratosthenes, Phurnutus,die arundelschen Marmor und andere Alte habe ichbis dahin hier gelesen, und vollständig ercerpirt.