Johannes von Müller Briefe. 323
Habsburgische Stift mir in verschiedener Absichtmerkwürdig war, hierauf über das uralte Beron-münster durch viele ungemein schöne und volkreicheThäler der Berner in diese Stadt. —
(Daß die Regierung zu Bern einen Professorder Erperimentalxhysik suche, daß man an ver-schiedene Orte geschrieben, und auch ihn gefragthabe, ob nicht Sömmering diese Stelle annähme?Er soll ihm darüber schreiben.)
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Bern. 29 Nov. 1785.
(Er wünscht es sehr, Dieze's Nachfolger inMainz zu werden.) „Sie wissen, daß ich Caffelverlassen, erstlich aus Gefälligkeit für einen altenMann, von dessen Denkungsart ich mir eine cdlereVorstellung machte, als ich nachher in der Wahrheitbegründet gefunden: zweitens, wegen der Ge-schichte meines Vaterlandes, welche, so weit sie gehensoll, nun beinahe vollendet ist. Seit ich nicht mehrzu Genf bin, und schon früher, verlangte mich sehrnach einer eben solchen Stelle, wie ich ungeschickterWeise zu Cassel aufgegeben; aus der einigen Ursache,weil ich, nach der Natur meiner Studien, Mußeund Bücher am allermeisten bedarf; auch ist wahr,daß ich des Herumreisens eben wegen der vielfälti-gen Unterbrechung meiner Arbeiten müde bin. —Ich weiß, es würde Sie selber freuen, der göttlichenVorsehung Werkzeug zu seyn zur Beförderung mei-nes billigen Wunsches. — Andre betreffend, welchendie Sache müßte beliebt gemacht werden, so, dächteich, könnten folgende Dinge überhaupt, und inMainz zumal, mir für Titel dienen. Ich bin ein-mal bereits Bibliothekarius gewesen. Zweitens,die von mir biö dahin herausgegebenen Schriften