326 Johannes von Müller Briefe.
„res gewirkt hat. Gl— in A— würde auch einen„gelehrten Bibliothekar machen; aber er dürste„doch den umfassenden Geist im Wissenschaftlichen„nicht haben können. Aber, bester Freund, warum„denken Sie nicht an den Professor Müller,„der ehemals in Cassel war! Einen bessern Mann,„was Geist, Kenntnisse, Aussichten betrifft, fin-„den Sie nicht. Der Mann brächte zugleich eine„große Reputation in seinem Fache mit sich; ein„Geschichtschreiber, wie wir keinen haben. Er lebt„jetzt in Bern, und wünscht wieder nach Deutsch-„land. Hätte ich nicht N— zu menagiren gehabt,„und hätte mehrere Hände gebraucht, so hätte ich„ihn sicher hteher gezogen: ich habe für den Mann„großen Respect."
Müller an Sömmering.
Bern, i» Nov. 178 5.
(M. dankt S. für alle seine Nachrichten. Erhabe an den Kurfürsten gerade so geschrieben, wieS. ihm zu rathen scheine. Er wolle ferners seinenRathen folgen.) „Hätte ich denselben 1783 zuGenf befolgt, so würde ich nun besser stehen. 801-0sapiuin Phrygcs, aber wenn sie doch nur endlichsapiunt.“ — „Auf Genf habe ich einen Antragwirklich auch bekommen; Deutschland aber würdemir unendlich wichtiger seyn.".
Den 10 Dec. 1 785.
Daß er an S. und den Kurfürsten/chon vor 3Wochen geschrieben, aber keine Antwort erhalten.„An den Herrn von Bcnzel habe ich nur darumnicht geschrieben, weil ich wollte, daß die Ideeeinig des K. F. zu seyn schiene, er aber desto freierbefördern könnte, was er in seinem Brief an Sie