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Johannes von Müllers Briefe an Carl Victor von Bonstetten III : geschrieben vom Jahr 1773 bis 1809 ; Briefe an Herrn Charles Bonnet : Briefe an Freunde 1 / herausgegeben von Friederika Brun
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Johannes von Müller Briefe. 32!»

ich schreibe; er ist nicht in Morast und Sand, son-dern unter einem freundlichen Himmel; er ist nichtunter militärischem Awang, sondern er hat eineVerfassung, für die ich eine gewisse Liebe schongezeigt habe,

Bex Anius, rex idem hominum, Phoebique sa-cerdos.

Ich mag die Idee, zu Ihnen zu kommen(so schön findet sie mein Herz), nur nicht allzu-lange caressiren: Gott wird leiten, was geschehensoll, wie er schon hat wollen, daß ich diesen Be-weis Ihrer Freundschaft bekommen habe. —

Der Freiherr von Benzel schrieb an HerrnHofrath Sömmering: „An Dieze's Platz müsse„ein Mann von erster Größe. Müller habe allen„Anspruch auf eine Stelle in dieser Reihe, und„der Verfasser- der Schweizergeschichte sey für mehr„als Ein Fach brauchbar. Die Antrittsrede zu„Cassel habe er schon damals bewundert. Müller„soll sich mit einer Vorstellung unmittelbar an den„Kurfürst wenden."

Bries von Herrn Hofrath Heyne an HerrnHofrath Sömmering.

Göttingen, so Oct. 1785.

„Den Bibliothekar, den Sie zu Mainz brau-sen, zu finden, wird immer schwer seyn. Stric-„d er wäre ein arbeitsamer Mann, aber schwerlich„übersieht er die Sache. E. ist zu bequem, er„möchte lieber hinter dem Schreibpult sitzen. Hat„man nicht an Ebeling gedacht? Das ist ein„großer Litterator, liebt die Arbeit und nun wäre„er der Handlungsakademie gerne los. Indessen„habe ich ihn seit 15 Jahren nicht gesehen, kann„also nicht wissen, was Hamburg auf sein Aeuße-