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Giotto.
Viereck von 43 Fuß auf jeder Seite. Die ganze Höhe desDenkmals beträgt 252 Fuß. Sein architektonischer Aufrißzerfallt in fünf Hauptabtheilungen, die sich durch verschiedenprofilirte Bänder oder Gesimse bemerkbar machen. Das In-nere bietet sechs Stockwerke dar, die durch eben so viele Ge-wölbe von einander getrennt sind. Eine sehr schöne Stiegevon vierhundert sechs Stufen führt bis auf die Plattform.Die äußere Verzierung beschränkt sich Theils auf die Gurten,welche die Stockwerke anzeigen, Theils auf die Reihe vonBildsäulen und. Nischen, welche in einer der unteren Abthei-lungen des Denkmals angebracht sind. Seine Haupt-Schön-heit aber bildet seine Verkleidung, welche von oben bis untenin Feldern von schwarzem, rothem und weißem Marmor besteht,eine Art Lupus, welcher den Denkmalen jener Zeit in Florenz eigen ist und vielleicht mehr als man glaubt, dazu beigetragenhat, sie vor dem kindischen Steinschnitzwerk gothischer Ver-zierung zu bewahren. Giotto soll, wie man sagt, den Plangehabt haben, über die gegenwärtige Plattform des Glocken-thurms eine viereckige Pyramide aufzuführen, die ihm in derHöhe noch einen Zuwachs von mehr als achtzig Fuß gegebenhaben würde. Diejenigen, welche denselben nach ihm beendigt,fanden diese gothische Ergänzung für überflüssig, und mankann bezeugen, daß die Schönheit des Denkmals und die EhreGiotto's durch diese Unterlassung nichts verloren.
Giotto konnte vielleicht durch die Manie der Architektenseiner Zeit, die Augen durch übermäßige Erhöhungen in Er-staunen zu setzen, verleitet worden seyn, jene Schlußverzierungzu entwerfen. Er hatte indessen zur Genüge bewiesen, daß erder Wirkung des Erstaunens entbehren konnte, die das Gefühlder Bewunderung nur schlecht ersetzt.
Wenn, wie man nach dem von Vasari angeführten Zeug-nisse des Lorenzo Ghiberti nicht bezweifeln kann, die Bild-hauerarbeiten, welche einige Felder der Capanilla zieren, zum