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Johann von Pisa.
bewunderungswürdiges Denkmal der Kenntniß jener Zeit, derallgemeinen Frömmigkeit, welche die Idee zu demselben gege-ben, und des Genie's, welches sie ausgeführt.
Johann von Pisa war der Baumeister desselben. Sohnund Schüler von Nikolaus von Pisa, lernte er von ihm dieBildhauerkunst und die Baukunst. Nikolaus hatte keinen Lehrer;aber er hatte sich in der besten Schule gebildet, die es gab.Ich meine diejenige, welche Buschetto in seiner Kathedralkirchevon allen den alterthümlichen Bruchstücken dargestellt, welchevon der Zeit verschont geblieben. Diesem Unterrichte verdankteer däs Verdienst, durch Verbesserung des Baustyls seines Zeit-alters der Wiederherstellung des guten Geschmackes um mehrereJahrhunderte voraus zu schreiten. Durch die nämlichen Stu-dien verbesserte und übertraf noch Johann von Pisa sehr balddie Manier uud die Kenntniß seines Vaters.
Mehrere Städte Italiens besaßen die Erstlingsfrüchte seinesTalents. Eine seiner ersten Arbeiten war der Springbrunnen zuPerusa, welcher aus drei übereinander befindlichen Wasserbeckenbesteht. Das Untere ruht auf einem zwölfeckigen Untersatzevon zwölf Stufen; das Mittlere auf Säulen, die sich ausdem Mittelpunkte des Untern erheben; das Dritte oder Obersteendlich auf einer Gruppe von drei Figuren. Die beiden erstenBecken sind von Marmor, das oberste aber, so wie die Greife,aus welchen sich das Wasser rings herum ergießt, von Bronze.Das Ganze hat hundert sechszigtausend Gold-Dukaten gekostet:eine Summe, von welcher man auf die Wichtigkeit des Werkesschließen kann. Was aber noch eine richtigere Idee von seinemWerthe zu geben vermag, ist, daß Johann von P.isa seinenNamen darauf eingrub.
K<vm war dieses Denkmal vollendet, starb Nikolaus vonPisa. Johann kehrte in seine Vaterstadt zurück, um seinväterliches Erbe in Empfang zu nehmen. Das Schwierigstewar, auch die allgemeine Achtung mitzuerben, die sein Vater