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Zweiten Theiles Erster Band.
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ungemcin hartnäckig gewesen zu sein, endete aber damit, daß der Feindauf allen Puncten mit einem Verluste von 60 Verwundeten und 15 Ge,fangenen zurückgewiesen wurde.

Schon am 23. December hatte der Gcnerallicutenant Dela mottezur Unterstützung des Generals Grafen Nechberg mit vier Bataillonenund sechs Schwadronen Stellung bei Altkirch und Dannemarie genommen.Den General Habermann sandte er mit zwei Bataillonen und zweiSchwadronen noch näher gegen Bcfort nach Montreux-le-Vieux, denGeneral Deroy dagegen mit drei Bataillonen und anderthalb Schwadronennach Brundrutt. Nirgends stieß man in letzter Richtung auf einen Feind,und nur einer kleinen Strcifpartci, welche Deroy gegen Chenenay vor-schickte, begegneten etwa vierzig französische Aollwächter*), welche sogleichFeuer, wodurch ein Unteroffizier gctödtet, ein anderer verwundet ward, gaben,nach dieser Heldenthat aber blitzcsschncll entflohen. Hm 25. Decemberentsendete General Deroy den Hauptmann Heidegger mit einem Zugedes vierten Chevauxlegcrsregimcntcs unter dem Rittntcistcr Grafen Lodronund den Schühencompagniccn des fünften Linienrcgimcntcs unter demHauptmanne Engelhard gegen das feste Schloß Blamont auf Erkennung.Da indessen alle Nachrichten übereinstimmten, daß der Platz nur von einersehr geringen Besatzung vertheidigt werde, beschloß Heidegger Ueber-rumpelung, sprengte mit der Reiterei zum offenen Schloßthore hinein, dasFußvolk drang schnell nach, die überraschte Besatzung ergab sich ohne Wider-stand, und die Sieger erbeuteten zwölf Kanonen, einen Mörser und ansehn-liche Vorräthe. Zwar war Blamont nur ein kleines Fort, die geringeWachsamkeit aber, welche der Commandant angewendet hat, scheint zubeweisen, wie wenig man in jenem Grcnzbczirke Frankreichs auf einenEinbruch der Verbündeten gefaßt war.

Der Oberst Treuberg war von dem Grafen Deroy mit einemBataillon und einer halben Schwadron nach Mariastern gegen das FortLandskron entsendet worden. Von der Besatzung dieses, von Natur aussehr festen Bcrgschlosscs wurde der Oberst Treuberg, als er am 23. De-cember des Nachmittages im Angesichts desselben angekommen war und sichzum Sturme anschickte, mit Kartätschen und Flintenschüssen empfangen**).Die kleine Beste mußte sonach eingeschlossen werden; schwerlich war sie abermit zureichenden Vorräthcn versehen, oder sonst wehrhaft genug, denn schonam folgenden Tage trug der französische Befehlshaber eine Ucbcrcinkunftan, welche der Oberst Treuberg annahm. Die ncunundfunzig Mannstarke Besatzung wurde kriegsgefangen, und die Beute bestand in zweiMörsern, sieben metallenen Kanonen und zwei Haubitzen- Später wurdenbeide Schlösser, sowohl Blamont als Landskron, in die Luft gesprengt.

Der Oberst Scheiblcr war mit seinen Strcifschaarcn bereits am23. December in Colmar eingetroffen, hatte aber diese Stadt, als er amAbend Meldung von dem Abmärsche einer bedeutenden feindlichen Reitcr-

Uauavier».

") Bei dieser Gelegenheit wurde der österreichische Jngenieurhauptuxmn Frankschwer verwundet.