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Zweiten Theiles Erster Band.
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Anstrengungen der, in La Giberie selbst fechtende», würtembergschen Truppendie Franzosen endlich nach zweistündigem Kampfe es zu verlassen zwang,

- und sie bis auf die Höhen bei Pctit-Mcsgnil verfolgte*). Es ließ der> Kronprinz auch dieses Dorf, dessen Besitz zur völligen Herstellung derf Verbindung mit dem vorgerückten Centrum nöthig war, durch die Generale

Dbring und Stock m aycr angreifen. Nach hartnäckigem Widerständewurde es erobert, und die Würtembergcr behaupteten sich darin trotz allerVersuche des Feindes, sich desselben wieder zu bemächtigen.

Das geschah in demselben Momente, als Sacken den Feind ausLa Rochiere vertrieb, Wrede zum Angriffe auf Chaumenil rückte, undwar der Gnadenstoß für die geschlagene französische Armee **). Der Kron-prinz ließ nämlich, da nun der Rest des vierten Armeekorps, wenngleichnur mit einer einzigen Fnßbattcrie angelangt war***), das dritte und vierteCavallcricrcgimcnt, welche Truppen sich links von Petit- Mcsgnil in Colonncn. aufgestellt hatten, zwischen diesem Orte und La Rochiere vorgehen, während^ das zweite Jägerregiment zu Pferde La Gibcrie rechts umging, und sich inder Ebene mit ihnen vereinigte. Durch diese zweckmäßige Bewegung standen

- die eben genannten drei würtembergschen Cavalleriercgimcntcr in der rechtenFlanke des sich vor dem Armeecorps des Grafen Wrede zurückziehendenFeindes. Bei dieser Vorrückung eroberte sowohl die Cavallcric des Kron-

^ Prinzen, als der, mit fünf preußischen Schwadronen die Verbindung^ zwischen dem Centrum und dem rechten Flügel unterhaltende Prinz Viron! von Cur land, mehrere Kanonen ff).

i Die Cavallcric des Generals Milhaud deckte, ihren linken Flügel

- an den Wald von Ajou lehnend, den Rückzug der französischen Infanterie,j Eine Batterie stand an der Waldspitze vor Chaumenil, und beschoß dasj fünfte Armcccorps Wred es. Der Kronprinz befahl dem, seinen Nameni führenden Dragonerrcgimente ffff), welches sich rechts gewendet hatte, um die! Verbindung mit jenem Armeekorps herzustellen, die Batterie wegzunehmen.

Der Angriff erfolgte unter dem Obersten Wagner gleichzeitig mit demeines baicrischcn Chcvauxlcgersrcgimcntcs. Die Bedeckung wurde in die

*) Plotho, IH. 120, bemerkt hiezu: „Es konnte diese Colonne (— die viertedes Kronprinzen von Würtemberg —) wegen der örtlichen Hindernisse noch weitlangsamer als die übrigen vorrücken, und es gab selbst Augenblicke, wo man für sieBesorgnisse hegte; deßhalb mußte um fünf Uhr Nachmittags die erste russischeGrenadierdivision, ihr zur Unterstützung gesendet, in zwei Colonncn nachfolgen, sowie die zweite und dritte russische CürassicrLivision, die sich hinter ihren Flügeln alsReserve anschlössen." Das würtembcrgsche Werk erwähnt dieser Unterstützung durchdie russischen Reserven auch nicht niit einer einzigen Sylbe. Siehe indessen KauslersSchlachtenatlas, Lert, S- 481.

liocb, I. p. 184.

***) „Es war fünf Uhr Nachmittags. Ungeachtet der zweckmäßigen Anordnungendes Feldzeugmcist.ns Grafen von Franguemont, welcher sämmtliche Truppenabthei-lungen nach den Befehlen und Ansichten des Kronprinzen leitete, war es wegen derimmer zunehmenden Grundlosigkeit der Wege doch jetzt erst gelungen, den Rest desvierten Armcccorps aus dem Desilce ebenfalls bis La Giberie vorzuziehen, es befandsich jedoch erst eine Fußbalterie dabei." Würtembergsches Werk, II. Heft, S. 5,Spalte 3.

ch) C. v. W., S. 151.

-j-ch) dir. 3.