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> Rcilerci des Generals Pajol, welche auf der Straße von Balance *) ivieder! vorzudringen suchte, wehrte dies die Cavallerie des vierten Armeecorps.
I Um ein Uhr des Mittags war die Stellung des Kronprinzen vonß Würtemberg noch völlig in seiner Gewalt, theils weil er sie vortrefflich: zu wählen verstanden, theils weil seine Truppen mit großer Tapferkeit gc-k fochten hatten, theils aber auch, weil die Angriffe der Franzosen nicht mitvollkommener Uebereinstimmung unternommen und geleitet worden waren,i Jetzt aber langte die Reserve von Paris unter dem Befehle des Generals^ Gcrard an, welcher sogleich die Plänklcr, die auf dem französischen linken^ Flügel sich in die Windungen eines höchst unvortheilhaftcn Terrains ein-gelassen hatten, zurückgehen ließ, und selbst rechts zur Unterstützung dess zweiten Corps vorrücken wollte, als ihm der Adjutant des Kaisers General' Dcjean kundthat: „Es sei der Wille Napoleons, daß Gcrard den Befehl' über alle Truppen übernehme, und den Angriff nach seinem besten Ermessen!, leite")."
k General Gcrard ließ sogleich, um die Ucbcrlcgcnhcit der Artillerie des! Kronprinzen von Würtemberg zu bekämpfen, die vierzig Geschütze
r der Pariser Reserve vorrücken und ihr Feuer eröffnen, das jedoch von den,
! zwischen Surville und Dillaron aufgestellten Battericcn fortwährend mit
k Nachdruck erwiedert wurde*"). Zugleich verhinderte die, auf dem linken
I Scineufer aufgefahrene Zwölfpfünderbatterie vom ersten Armcecorps, daß
l sich der Feind in der Ebene zwischen dem Wege La Dal und der Straße
I von Salins entwickele.
! Das Gefecht beschränkte sich daher auf eine heftige Kanonade und auf! ein lebhaftes Plänklcrfcuer, bis nach zwei Uhr der Kaiser Napoleon vonNangis im Galopp auf das Schlachtfeld sprengte, und sogleich der Lageder Dinge eine andere Gestalt gabff). Er ließ vier Colonncn bilden, undI befahl, die Vergebene von Surville unverzüglich zu erstürmen. General
> Pajol rückte daher abermals aus dem Walde von Balance vor, die Pariser
s Reserve und das zweite Corps-j-f) rückten in zwei Abtheilungen gegen Villaron
! und die Höhe von Surville, und später noch mit einer dritten Abtheilung
' *) Die von Paris.
") Itccl,, I. 323.
! ***) Roclr erwähnt, nachdem er die Aufstellung der 40 Geschütze der Pariser Reserve
gemeldet hat, daß die Infanterie nun wieder habe Athem schöpfen können, und fügt- hinzu: lieuteasiit-geaLral üoeriog, »e I» vov:nlt p»s lleriäöre «es listterie«,
«rat ^a'it «ersit possikle 3e «en empsrer, ou >1 u raoins 3« les kaire retrogr»3er.II les «karge» avee Resolution » I» täte 3u 3eux!eme liataillou >lo troisieure 3eligue, «ckelonne 3u preraier, et z>arriat ä enlever uae pieee; mais liientöt «ou-vert 3« luitraille et »t>or3e xar le gexeral 6erar3 avec 500 komiues, il regsgu»8» lixne avee xerte. " Das würtembergische Werk erwähnt dieses Angriffes nicht;wohl aber haben wir bereits gesehen, daß General Döring die Umgehungscolonne vonMllaron angegriffen, und eine Kanone erobert habe (es Iwurde dabei auch der OberstCoukeulx und 60 Mann gefangen). Wahrscheinlich hat sich lkook hier nur einesIrrthumes der Verwechselung schuldig gemacht,l ch) Prokesch in seinen Denkwürdigkeiten aus dem Leben des Fürsten Schwarzen-! berg nennt, S- 254, Las Treffen von Montcreau ein „Gefecht, von dem französi-
i sehen Kaiser mit jenem gewandten Blicke gegeben, der schnell den Halt einer ganzenStellung erkennt."
ffff) Das würtembergische Werk nennt das Corps Macdonalds, was ein Irr-thum ist.
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