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Zweiten Theiles Erster Band.
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üb» Courbeton in der Tieft gegen den rechten Flügel der würtembergischcnAufstellung und die Vorstadt von Montereau auf dem rechten Seineuftr.Die alte Garde stellte sich als Reserve auf den Höhen von Forgcs auf.

Der Kronprinz von Würtemberg, dessen Truppen schon seitmehreren Stunden gefochten. Angriffe wiederholt abgeschlagen und dabeieinen beträchtlichen Verlust an Todten und Verwundeten so wie an Ge,schütz*) erlitten hatten, konnte nicht mehr hoffen, sich gegen einen vierfachüberlegenen Feind**), einen beschwerlichen Engpaß in, Rücken, auf dieDauer zu behaupten. Wollte er daher sein Corps nicht der fast gewissenGefahr, gänzlich aufgerieben zu werden. Preis geben, so mußte er denRückzug unverzüglich antreten. Die Reiterei und das Geschütz wurdenzuerst zurückgeschickt, und erreichten im Trabe ohne weiteren Verlust daslinke Ufer der Seine. Die österreichische Brigade Schäffer erhielt den Auf,trag, das Schloß Surville und die vorliegenden Gärten noch so lange zubehaupten, bis sich die übrigen Bataillone des vorgeschobenen Mittelpunctesund des linken Flügels in geschlossenen Colonnen nach der Brücke vonMontereau zurückgezogen haben würden. In den Weinbergen an derStraße von Balance endlich wurde eine Abtheilung Infanterie aufgestellt,um den Feind auf dem linken Flügel, welcher durch den Abzug der Reitereigänzlich entblößt worden war, so lange als irgend möglich aufzuhalten.

So wie jedoch General Pajol die Anstalten zum Rückzüge bemerkte,stürmte er mit seiner Reiterei auf das, in den eben erwähnten Weinbergenaufgestellte Fußvolk, durchbrach dessen Reihen, und drang mit ungestümerSchnelligkeit weiter vor. Der linke Flügel gcrieth dadurch in Unordnung, undder Rückzug nahm um so mehr die Gestalt der Flucht an, als Napoleonin eben demselben Augenblicke eine allgemeine, rasche Bewegung vorwärtsvollziehen, sowohl die Mitte als den rechten Flügel des vierten Armeecorpsauf das Heftigste mit Gcschützftuer beschießen lwß, und dabei in beständigem,schnellem Vorrücken begriffen blieb.

Einem solchen Andränge vermochte das österreichische und würtem,bergschc Fußvolk nicht zu widerstehen; es stürzte den steilen Abhang hinunterauf die Brücke los, die es gleichzeitig mit dem Feinde erreichte***), undnicht schnell genug über dieselbe sich cntschaaren konnte, da die schmaleStraße nur Wenigen zugleich den Uebergang erlaubte. Gedränge und Ver,wirrung stiegen auf den höchsten Grad, als auch die Einwohner vonMontereau Partei für ihre siegreichen Landsleute nahmen, und aus denFenstern der Häuser der Vorstadt auf die Verbündeten schössen ff). Der

Es waren elf Kanonen unbrauchbar geschossen worden.

**) Das würtembergsche Werk (U. 8) giebt die Stärke der Armee Napoleon«auf 30,000 Mann mit 60 Geschützen an. Da jedoch nach kkocli (k. 322) die PariserReserve allein vierzig Geschütze harte, auch mehrere Batterieen der Garde mitwirkten,so scheint die Anzahl der französischen Artillerie in jenem Werke zu gering angegeben.

***) »Zm ersten Erstaunen drängte sich Feind und Freund vorwärts, ohne sichzu bekämpfen." Würtembergsches Werk, II. 8. Spalte 3.

-h) Würtembergsches Werk, ikiä. „äu» er,, v-inyueur, ", erzählt kack, I.p. 324 , ,,Ies äe dlonteresu 'zui jusizu' ->Ior, »vsicM ete temoin» im-

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