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WaS die französische Armee betrifft, so langte die Cavalleric dos Ge-nerals Doumcrc, welche an der Spitze deS Corps des Marschalls Mar-tn ont marschirte, nach acht Uhr auf den Höhen an, welche das Thal deskleinen Morin beherrschen, und gewahrte jenseits das russische Corps. Weiterkonnte die französische Reiterei nicht vorrücken, weil sowohl Fußvolk alsGeschütze noch zurück waren, und sich nur mit Mühe auf grundlosen Wegensortarbeitclcn*). Um neun Uhr langte der Kaiser Napoleon an, und befahlden Angriff. Die Division des Generals Lagrange, welcher die DivisionRiccard folgte, wand sich durch die morastigen Niederungen von St. Gond,und bemächtigte sich der Brücke von St- Prix.
Als sich Udom so heftig angegriffen sah, bat er um Verstärkung. Erberichtete seinem Vorgesetzten, daß sich die feindlichen Massen immer mehrten,daß zwölf Kanonen ihm gegenüber aufgefahren wären. Olsufieff schicktenoch eine Brigade mit sechs Kanonen nach Baye. Als das Gefecht nachund nach immer heftiger wurde, schickte er den überflüssigen Train nachEtogcs zurück, und rückte mit den übrigen Truppen nach Baye.
Hier marschirtcn die Russen unter dem Schutze ihrer Artillerie auf,deren Feuer die französische Reiterei anfangs allein auszuhalten hatte. Baldaber langte die Division Lagrange zur Unterstützung der letzteren auf der
Hochebene zwischen Baye und Bannay an, während ein Marincbataillon,
unterstützt von dem zweiten leichten Infanterieregimente, rechts den Waldumging, von wo die Russen verbrechen konnten. So in Front undFlanke angegriffen, zog Olsufieff sich allmälig von Baye weg, unddehnte sich in der Ebene gegen Bannay aus, welches er stark besetzte-Marin ont ließ sogleich beide Dörfer angreifen; das vierte leichte Re-giment nahm Baye, die Brigade Pelleport aber scheiterte an Bannay. Dabefahl Napoleon, daß das ganze Corps Marmonts vorrücke, daß das
Corps Neys folge, und sich in der Ebene ausbreite, daß endlich die ge-
flammte Artillerie gegen Bannay wirke.
Einem so überlegenen Angriffe, sah Olsufieff ein, nicht widerstehenzu können, und er beschloß den Rückzug"), als es ungefähr drei Uhr des
während sein Hauptcorps und die Artillerie hinter Champaubert auf der grossenStraße zum Rückzüge bereit sein mußte, seine Bagage hingegen mußte sehen langstzurückgeschickt sein. In der Vertheidigungslinie zwischen St- Prix und St. Gond,und der zwischen Baye und Congy, und in dem coupirten Terrain hätte er demFeinde seine Stärke nicht verrathen; er mußte sie so hartnäckig und ausdauernd alsmöglich vertheidigen; konnte er das Scharfschützengefecht bis zum Abende fortführen,so wäre seine Absicht vollkommen erreicht worden- Diese konnte keine andere sein,als sich in der Nacht zurückzuziehen. Dagegen war sein Vorrücken auf der weitenEbene mit geringen Streilkräften ohne Reiterei der feindlichen Uebcrmacht entgegen,zwar von der Tapferkeit, doch keincswegcs von der Vorsicht gerechtfertigt."
, ktoek, I, 235. Er bemerkt hiezu: „ l/eiuiewi oo prokta pas tie ee ^etarck«jui lui Isiiesit uns voie 3ö rslllt. -tu lieii cke cammeaeor tle luite «a vetroiteet >Ie t-lire 8»utcr le Pont cks 8siat-?rii >ur le Petit üloria, 1l se «lisposL ü leüekeackre svee lleur pieee» lie csnou."
Diesen hatten ihm seine Generale schon früher gerathen, wenigstens erzähltder russische Generallieutenant Michailofsky-Danilcfsk» (l. 95): j„Gcgen ein Uhrberief Olsufieff die Generale zur Berathung, weil die ungeheuren Colonnenschon deutlich zu sehe» waren, welche, auf eine gewisse Entfernung von Bayeangelangt, steh rechts und links abtheilten, um Champaubert ganz zu umgehen- Die