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Zweiten Theiles Erster Band.
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Linthcs. Letztere hatten Gefechte mit polnischen Lanciers *) zu bestehen gehabt.Am Abende kam der Fcldmarschall Blücher in La-Fere, Champenoise an,und erhielt hier Nachricht von dem unglücklichen Gefechte von Champaubcrt.Er erkannte daraus, daß er eine falsche Richtung eingeschlagen habe, undführte noch in der Nacht die Corps der Generale Kleist und Kapzewitschin die Stellung von Bcrgcrcs zurück**), wohin er auch sein Hauptquartierverlegte. Zuvor sandte er jedoch von Fere-Champenoise aus um zehn Uhrdes Abends den General Grafen Witte an den Fcldmarschall FürstenSchwarzenberg mit der Nachricht von dem Vorrücken der feindlichenHauptarmee, von dem Gefechte bei Champaubcrt, und von dem Rück,Marsche der Corps der Generale Kapzewitsch und Kleist aus Fere-Champcnoise nach Bcrgeres, um die Straße nach Chalons zu decken; fernermit dem Ersuchen, durch Angriffsbewcgungcn im Rücken und in der Flankedes Heeres Napoleons dessen Vordringen zu beschränken, bis die schlcsischeArmee ihre Vereinigung bewerkstelligt haben würde***).

Das Corps des Generals Sacken war am 10. nach La,F-crte,sous,Jouarre marschirt. Der Vortrab unter dem General Wasiltschikoffstand zwischen La Fertö und Trilport. Derselbe wurde von dem NachtrabeMacdonalds angegriffen, aber mit so schlechtem Erfolge, daß die Russendrei Kanonen eroberten**"). Es ist sehr wahrscheinlich, daß Olsufieff,als er von so bedeutenden Streitkräften angegriffen wurde, dem GeneralSacke» davon Nachricht zukommen ließ, und daß dieser, sich des WillensBlüchers erinnernd, daß zu Montmirail die Vereinigung mit Dockstattfinden sollte, daran dachte, fernere Nachrichten zuvor noch abwartend,dahin zurückzumarschircn. General Sacken glaubte aber fortwährend, daßdie feindlichen Strcitkräfte nicht bedeutend wären ff); darum lehnte er denAntrag Porks, welcher in der Nacht zum 11. das Anrücken Napoleonsvon Sczannc erfuhr ffff), die Fortsetzung des Marsches nach Montmirailaufzugeben, vbschon er wußte, daß der Feind diesen Ort eingenommenhabe, ab, und damit auch den, sich mit dem ersten preußischen Armeekorpsauf dem rechten Ufer der Marne aufzustellen

*) Wahrscheinlich dieselben, welche Las Hauptquartier zu Etoges allarmirt hatten-Ihr Rückzug gegen Fere - Champenoise mochte beigetragen haben, den FeldmarschallBlücher auf den Glauben zu bringen, die feindliche Hauptmacht sei dahin im An-märsche. Wenigstens sagt der General Clauscwitz (VU. 423): „Diese (—Blüchers—)Bewegung auf Fere-Champenoise war theils durch die Richtung veranlaßt, welcheder Feind in seinem Rückzüge nahm u. s. w- u. s. w-"

") Michailofsky-Danilefsky (I. 103) läßt dagegen Blücher den ganzen 10. inVertus sein, indem er sagt: „Blücher, der bei Vertus stand (— mit welchenTruppen? —), wo er immer noch Kleist und Kapzewitsch erwartete, denen erBefehle zuschickte, daß sie ihre Bewegung (— von woher? —) beschleunigen sollten."—) Plotho, III. 170.

kioel», I. z>. 231. Plotho, III. 176.

ch) Won der Niederlage Olsusieffs konnte er keine Nachricht haben, weil ja dieFranzosen die Straße über Montmirail gesperrt hatten.

chch) General Valcntini, II. 143. Er fügt hinzu: „Bisher hatte man denangemeldeten Feind nur für ein vorgeschobenes Corps gehalten, hinter welchem dieArmee auf Mcaux marschire, um defensiv daselbst sich mit dem Marschall Macdonaldzu vereinigen."

-s-j-f) C. v. W., S. 167. ClausewiH, VII. 424. „General Sacken", sagt der