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stückweise Hervortreten mit denselben, die sorgfältige Geheimhaltung ihresganzen Umfanges, in ein Meer von Befürchtungen und Zweifeln. Daßdie Bevollmächtigten die Unterhandlungen ohne Umstände nach ihrem Wohl-gefallen aufschoben, konnte seine Besorgniß, die Lage der Verbündeten seiüberaus glänzend, die seines Kaisers verzweifelt, nur steigern, und so ent-schloß er sich, einzuwilligen, daß Frankreich auf seine alten Grenzen be-schränkt werde, sofern er dadurch unmittelbar den Waffenstillstand bewilligterhielte. Er wandte sich deßhalb an den Fürsten Mcttcrnich in folgendem Schreiben*): „Mein Fürst! Ich beabsichtige, bei den Bevollmächtigtender verbündeten Höfe anzufragen, ob Frankreich, wenn es in ihr Begehrenwilligt, sich aus seine alten Grenzen zu beschränken, unverzüglich einenWaffenstillstand erlangen werde. Wenn durch ein solches Opfer der Waffen-stillstand sogleich erzielt wird, so bin ich bereit, es zu bringen; ich binunter dieser Voraussetzung überdies bereit, zur Stelle einen Theil der Plätzezurückzugeben, welche jenes Opfer uns verlieren machen muß. Ich weißnicht, ob die Bevollmächtigten der verbündeten Höfe ermächtigt sind, meineFrage zu bejahen und den Waffenstillstand abzuschließen. Besitzen sie hiezukeine Vollmacht, so ist Niemand besser im Stande als Eure Excellenz, zubewirken, daß ihnen solche ertheilt werde. Die Gründe, welche mich be-wegen, darum zu bitten, scheinen mir nicht nur für Frankreich alleinWichtigkeit zu haben. Ich bitte Eure Excellenz, mein Schreiben dem Vaterder Kaiserin vorzulegen, damit er sehe, welche Opfer wir zu bringen bereitsind, und entscheide."
Caulaincourt schien auf dieses sein Schreiben große Hoffnungen zubauen, denn er glaubte bemerkt zu haben, daß die Bevollmächtigten nichtvöllig eins wären und sich erst am Morgen des 10. vereint hätten, jeneNote**) an ihn zu erlassen, damit es nicht den Schein gewinne, sie wärenanderer Ansicht als der Graf Rasumosfsky. Gleich Napoleon selbstwar auch er der Meinung, daß der Kaiser von Oesterreich abgeneigtsei, die Dinge auf das Acußcrstc zu treiben, und hatte sich daher an dessenMinister gewandt, in der Hoffnung, das österreichische Cabinct müsse sichnach der Einwilligung in die Abtretung aller Eroberungen seit dem Jahre1792 jedenfalls erklären***). Fürst Mcttcrnich theilte das Schreiben denverbündeten Souvcraincn mit, und alle stimmten darin übcrein, daß unter
*) Aus Chatillon den 9. Februar.
**) Siehe S. 19 dieses Bandes. Diese Note ist zwar vom 9. Februar datirt,aber Caulaincourt erhielt sie erst am 10. des Vormittags.
***) Caulaincourt schrieb an Napoleon am 10., theilte jene Note vom 9., undsein Schreiben an den Fürsten Mcttcrnich vom lO. mit, und sagte: >,d« ,>eu g»e
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1) Siihk oben im Terke