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Zweiten Theiles Zweiter Band.
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den obwaltenden Verhältnissen der Waffenstillstand nicht ihnen, sondern nurNapoleon nützlich sein würde- Dagegen waren sie der Ansicht, daßFriedenspräliminarien angemessener waren, eine Ansicht, in welche der KaiserAlexander, der den Frieden zu Paris dictircn wollte, endlich auch ein-willigte*). Hierüber waren mehrere Tage vergangen, so daß erst am i7.Fcbr.die Unterhandlungen zu Chatillon wieder ausgenommen werden konnten.

Die wichtige Sitzung an diesem Tage begann damit, daß die Be-vollmächtigten der verbündeten Höfe folgende Erklärung zu Protokoll gaben:„Der Bevollmächtigte Frankreichs hat seiner, in das Protokoll vom 7.dieses Monates aufgenommenen Erklärung einen Eingang **) vorausge-schickt, in welchem er Vcrglcichungcn zwischen den früheren Erklärungen' und den jetzigen Anträgen der verbündeten Höfe anstellt. Es würde ihnenleicht sein, auf diese Vcrgleichungcn, so wie auf andere, in besagtem Ein-gänge enthaltene Bemerkungen zu antworten und zu beweisen, daß der' Gang der Politik ihrer Höfe bei den gegenwärtigen Verhandlungen immerdar1 durch den festen und unerschütterlichen Entschluß, ein gerechtes Glcichgc-I wicht in Europa herzustellen, geleitet, und zugleich den durch dieI Operationen ihrer Armeen herbeigeführten Ereignissen***) an-i gepaßt worden ist. Da aber eine solche Erörterung dem Zwecke der Un-k terhandlung, von dem zu entfernen die Bevollmächtigten der verbündeten Höfek sich ein Gewissen machen müßten, völlig fremd sein und die Confcrcnz-f protokolle in förmliche Verbalnoten ausarten machen würde; da sie fernerj fest entschlossen sind, sich durch nichts von dem einfachen Gange, welchensie vom Anfange an bezeichnet haben, abwenden zu lassen: so beschränkensie sich, auf die bestimmteste Weise zu erklären, daß sie das, in dem^ Eingänge der gedachten Note des Bevollmächtigten Frankreichs GesagteH gänzlich und völlig in Abrede stellen, und sofort unverzüglich zum Haupt-" gegenstande übergehen."

' Eine Erklärung der Arc war nicht geeignet, Caulaincourt zuEntgegnungen aufzumuntern, welche er auch in der That unterließ. Hieraufergriff der österreichische Bevollmächtigte im Namen seiner Collcgcn dasi Wort, und sagte:

: „In Folge der Sitzung vom 7. dieses Monates habe der französische

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> Siehe hierüber Michailofsky-Danilefsky, I. S. 79 — 87. Er sagt, S. 87:

l „Die ersten Minister der auswärtigen Mächte (England, Oesterreich, Preußen) warenj persönlich bei Seiner Majestät, und der Kaiser hatte mit ihnen so lange und solebhafte Unterredungen, daß zuweilen sogar eine Veränderung in seinen Gesichtszügenbemerkbar wurde- Da er sich von der bestimmten Meinung der Höfe, den Krieg zubeendigen, und auch davon überzeugte, daß ein weiterer Widerspruch die Auflösungdes Bundes nach sich ziehen könne, sah sich der Kaiser genöthigt, nachzugeben, undan demselben Tage, am 15. Februar, ließ er daher dem Grafen Rasumoffsky seinenallerhöchsten Willen kund thun, unter den Bedingungen, die bei der Eröffnung desCongreffcs von Chatillon dem Cabinette der Tuilerien vorgeschlagen worden, denFrieden zu unterzeichnen."

") Siehe S. 18 dieses Bandes.

***) Es hatte bei Napoleon gestanden, dies zu vermeiden, indem er die Frank-furter Grundlagen, die ihm so günstig waren, sogleich annahm, und jene muthwilligcnBeleidigungen, womit er im Senate die verbündeten Mächte überschütten und her-ausfordern ließ, mit weiser Selbstbeherrschung unterlassen hätt«.