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Zweiten Theiles Zweiter Band.
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General Tschoglikoff befehligt, hierauf die dritte russische Cürassierdivision,die preußische Gardccavallcricbrigade, die russische Gardeartillerie. Von denMonarchen Rußlands und Preußens *) angeführt, zogen sie bei unter,gehender Sonne unter Gesang und Trompetcnschall die Anhöhen vonMcsnil-la« Comtesse herab, willkommen den vom Kampfe ermüdeten Truppen,willkommener, wenn sie zwei Stunden früher auf der blutigen Wahlstatterschienen wären **).

Von dem russischen Grcnadicrcorps, daS sich lm Centrum aufstellte,wurden sogleich die Regimenter Pcrnau und Kexholm unter dem GeneralJemclianosf zur Verstärkung der bei Groß«Torcy kämpfenden Truppenabgesendet. Es gelang den tapferen russischen Grenadieren nicht, den Feindaus dem Dorfe zu vertreiben, denn alle Zugänge zu demselben wurdendurch heftiges Kreuzfeuer seiner Geschütze vertheidigt.

Ucberhaupt war die französische Artillerie jener der Verbündeten denganzen Nachmittag hindurch überlegen gewesen. Ein großer Theil desbaierischcn Geschützes wurde theils unbrauchbar geschossen, theils seinerBedienung beraubt ***). Dieses ungünstige Verhältniß änderte sich, als dierussische Gardcartilleric des Abends in die Schlachtlinie rückte: das Feuerder französischen Geschütze wurde etwas gedämpft. Erst nach Mitternachtschwieg der Kanonendonner gänzlich.

Während auf dem äußersten rechten Flügel des fünften Armcecorpsmit großer Tapferkeit bei Torcy gckämpft wurde, beschränkte sich auf dessenlinkem nach dem erzählten glücklichen Cavallcricangriffe das Gefecht größten«theils auf eine Kanonade. Frimont hatte die Husarenrcgimentcr ErzherzogJoseph und Szeckler rechts der Straße von Arcis nach Troyes, die baierischeCavallericbrigade links derselben vorrücken lassen, und es stand der linkeFlügel Arcis ganz nahe f). Aber der Feind bestrich diese Straße ausfünf Batteriecn, und es leiteten auf Seite der Verbündeten den Geschütz-kampf Stwrtnik und Collonge, jener österreichischer, dieserbaierischerArtilleriegcneral, mit großer Gcschicklichkeit, ohne jedoch gegen die, ungleichzahlreichere, feindliche Artillerie ff) bedeutende Erfolge erringen zu können.

*) Die beiden Monarchen,^ welche Troyes am Morgen verlassen hatten, warenschon gegen Mittag auf den Höhen von Mcsgnillettre, wo der Fürst Schwarzenbergsich bereits befand, eingetroffen.

Daß die Garden so spät eintrafen, wird von Michailofsky-Danilefsky, wiees scheint, mit einigem Grunde, so erklärt (II. 70): „Fürst Schwarzenberg zögerte,die Reserven in das Feuer zu führen, indem er Berichte abwartete*), was sich inden Corps des Kronprinzen von Würtcmberg, welcher an dem linken Ufer deSFlußchenS Barbuiffe war, zugetragen habe. Als er aber benachrichtigt wurde, daßdemselben beinahe gar keine Franzosen gegenüberstünden, und daß der Feind, nach-dem er mit einem Dctaschement Mcry besetzt, auf Arcis ziehe, so trug er Seinerköniglichen Hoheit auf, ebenfalls dorthin zu gehen, den russischen Reserven aber,in die Schlacht zu rücken."

—) Völderndorff, IV. 8. 205.

.d "Während dem Kampfe (- bei Großtorcy —) hatte die Cavallerie deSlinken Flügels den rechten des Feindes bis beinahe hinter die St-üdt Arcis zurück»gedrängt", heißt es in dem baierischen Officialberichte.

chch) Nach dem baierischen Ofsizialberichte hatte hier der Feind auf einer Lomi-rnrendcn Anhöhe 70 Geschütze.

t) Der Feldmarschall erwartet« nicht blök Berichte, sondern die drei Sorpe des liniert Flügel« s-lbst.

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