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zurückging, wird es sehr erklärlich, daß der französische Kaiser fortwährendglaubte, der Fürst Schwarzenberg werde das Hauptheer rückwärts ver,einigen. Es ist um so wahrscheinlicher, daß Napoleon sich hicvon fürüberzeugt hielt, weil er, daß von Macdonalds Truppen am Morgendes 21. zu Arcis nur das siebente Jnfantcriccorps Oudinots und daszweite Cavalleriecorps St. Germains eintreffen, die übrigen Streitkräste*)aber, welche bisher die Seine vertheidigt hatten, vor dem Abend nicht er,wartet werden konnten, genau wußte und daher wohl kaum die Schlachtgewagt haben möchte, wäre ihm bekannt gewesen, daß ihm die ganze ver,bündele Hauptarmce gegenüberstehe. So aber erwartete er den Anbruchdes Tages mit Ungeduld **), um über die Richtung des Rückzuges der ver,bündetcn Colonnen in das Klare zu kommen, und angriffswcisc vorzugehen.
Der Fürst Schwarz cnberg betrachtete, wie erwähnt, den Kampfvom 20 ., da nun einmal die drei Corps des linken Flügels der Hauptarmcenicht anlangten, als bloße Einleitung zur Schlacht des nächsten Tages,und mochte zufrieden sein, daß Napoleon, den man für viel stärkerhielt, als er wirklich war, durch die Anstrengungen des fünften Armeecorpsgehindert worden, von Arcis vorzubrechen. Schon am Nachmittage hakteder Feldmarschall Fürst Schwarzenberg diese Ueberzeugung gewonnen,und demgemäß einen Befehl an den Kronprinzen von Wärtern bcrggesendet, den derselbe um neun Uhr des Abends in seinem Hauptquartierezu Lcs,grandes,Chapelles erhielt, und der im Wesentlichen schon dieBestimmungen der Disposition enthielt, welche der Oberbefehlshaber um elfUhr des Abends für den folgenden Tag gab. Nach ihr halten die dreiArmcccorps des Kronprinzen so aufzubrechen, daß sie am 21. nm fünfUhr des Morgens in der Stellung zwischen Chaudrcy an der Aubc undSt. Remy am Barbuisse eintreffen konnten. Das Armeekorps WredcSsollte den rechten Flügel, das des Grafen Rajeffsky das Ecutrum mitMesnil-la-Comtessc vor der Fronte, das vierte endlich des Kronprinzenselbst und das dritte des Grafen Gyulai den linken Flügel bilden. Demfünften Armcccorps war das russische Grenadicrcorps als Reserve und bezüglichdrittes Treffen zugewiesen, die anderen Armcccorps sollten jedes die eigeneReserve als drittes Treffen aufstellen. Die übrige Garde und Reservehatte auf der Anhöhe von Mcsgnilcttre zu bleiben, aber gleich zu Ansangder Schlacht sechs Battericcn in das Treffen zu schicken, welches überhauptmit großer Ucbermacht an Geschütz eröffnet werden sollte***).
*) Das zwcir- und elfte Jnfanterlccorps Gerards und MolitorS, und das fünfteund sechste Cavalleriecorps Milhauds und Valmys. Die beiden ersten brachten dieNacht vom 20. zum 21. in Marsilly (am Zusammenflüsse der Aubc und Seine), diebeiden letzteren zu Marsangy (unweit Anglure am rechten Aubeufer) zu.
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*") Die Disposition des Fürsten Schwarzenberg für den 21. lautete: „Nichtnur die Art der Vertheidigung von Arcis, sondern auch die übereinstimmenden Aus-lagen der Gefangene», bestätigen die Vermuthung, daß der Feind uns morgen sein«ganze Kraft entgegensetzen werde. — Demzufolge hat Seine königliche Hoheit derearonprinz von Würtemberg die, seinem Befehle zugewiesenen CorpS dergestalt inMarsch zu setzen, daß sie morgen den 21. um fünf Uhr früv in der Stellung zwilchcnChaudrey und St. Remy eintreffen können. — Das fünfte Corps wird den rechten