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Zweiten Theiles Zweiter Band.
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War den äußersten linken Flügel der Hauptarmee betrifft, da- Kosa»kencorps des Generals Seslawin und die leichte Division dc< FürstenMoritz Liechtenstein, so war der Erstere, welcher die Seine hattebcobachien sollen, am Abend des 20. durch Troycs gezogen, hatte bei Pont»Ste.» Marie zum Füttern angehalten, und war dann zur Hauptarmcc andie Aube weiter marschirt. Der Fürst Moritz Liechtenstein war am20. des Morgens von St. Florentin nach Tonnere zurückgegangen, undwollte sich am 21. bei Montbard aufstellen. Aber keine der Nachrichten,welche den Fürsten Schwarzenbcrg über die Abwesenheit aller Gefahrvon der Seine und Nonne her völlig beruhigen konnten, war im Haupt«quartiere noch eingetroffen, und eben so wenig wußte er, daß die schlcsischeArmee vorgerückt, Winzingerode in Rheims, Letten born in ChalonSsei, und die Verbindung mit ihr völlig hergestellt wäre*).

Zweiter Schlachttag").

21. März.

Am Morgen dieses Tagc< standen sich denn Napoleon und

Flügel bilden, und sich auf der Höhe von Chaudrey aufstellen; das sechste CorpSbildet das Centrum, Mesnil-la-Comtesse vor der Front habend; die beiden übrigenCorpS Deiner königlichen Hoheit bilden den linken Flügel. — Eine Cavallerie»brigadc mit einer Batterie bleibt auf dem linken Ufer deS Barbuiffebaches zurBeobachtung der Straßen von ArciS und Plancy nach TroyeS, und zur eigentliche»Deckung des linken Flügels. — Die Schlachtordnung bleibt ganz die bereits festgesetzte.Nur empfehle ich wiederholt, gleich anfangs die Geschütze in Aktivität zu bringen. —Jedes Corps behält seine eigene Reserve als drittes Treffen, für sich aufgestellt; dadas fünfte CorpS aber in seiner Stellung zu schwach sein würde, so bleibt die, heutedemselben zugegebene, russische Grenadierdivision ihm auch morgen als Reservezugewiesen, und es hat sich selbige im dritten Treffen bei Chaudrcp aufzustellen. —Der Rest der russischen Garden und Reserven bleibt auf den Höhen von Mcsgniletkre,und schickt gleich mit dem Beginne der Schlacht sechs Batterieen in das erste Treffen. —In Troyes ist so viel zurückzulassen» als zur Sicherung dieses Punctes nothwendigist; alles klebrige ist an sich zu ziehen. Wünschenswerth wäre es, wenn dem GeneralSeslawin die Eclairirung von Trovet übertragen werden könnte. Sollte Troyesgeräumt werden müssen '), so wird Alles aufzubieten sein, um durch die Aufstellung beiSt.Hubert und St.Parre das dortige Desilee für den morgenden Tag zu behaupten.—Zur Sicherung des rechten AubeuferS wird die leichte Gardccavallcricdivision unter den,Gencrallieutenant Lsaroffsky Letaschirt, welche bei Brillccourt mit einer Batteriedurch die Furth über die Aube setzt, und die, von Sezanne und Vitry führendenStraßen deckt, wozu die Aufstellung zwischen Dommartin und Donnement für denersten Augenblick sehr Vortheilhaft sein wird. — Die Rapporte sind morgen anfangsauf die Hohen zwischen Mesgnilettre und Mont-Suzain zu schicken. HauptquartierPougy am 20. März 1814, Nachts elf Uhr. Schwarzenbcrg." Plotho, 1». 33V,vergleiche österreichische Militairzeitschrift von 1838, IV. 47 — 49.

Der Bericht Lettenborns hierüber war am 2V. um sieben Uhr Abends ausChalonS datirt.

") Die Buchstaben auf dem beigegebenen Plane bedeuten:

») Erste Stellung der Franzosen vor Areis, und erster Angriff der verbündetenArmee, und zwar Lurch:

I>) LaS Corps Wredes;

e) das Corps des Kronprinzen von Würtcmberg;

>1) das CorpS Gyulais;

r) Las CorpS RajeffskyS;

1) Aul diesem und dem vorigen Satz« ergiedt Nar. datz Fürst Schwar>enb«rg am A). um Mieter«

nacht keine Meldung über Seslawin, 1» wie iider di« völlig« Sicherheit von Troyes «halten had«.