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Schwarzenberg entgegen, ohne daß jener es ahnte, vielmehr in dem Wahne * *)befangen war, dieser sei im vollen Rückzüge nach der oberen Aube begriffen.Nachdem das JnfanleriecorpS dcS Marschalls Oudinot, das Cavallcriecorp«des Grafen St- Gcrmain, die Cavallcriediviskon des Generals Berck»heim, sämmtlich auf dem rechten Ufer der Aube marschircnd, Arcisgegenüber eingetroffen waren, ließ Napoleon sie so wie die dem CorpsNeys zugetheilten Ehrengardcn des Generals Defrance nach dem linkenUfer des Flusses gehen, und sich in der Schlachtlinie aufstellen. Diesebildete einen Halbkreis um Arcis und dehnte sich von Moulin»Ncuf amBarbuiffe bis Großtorcy an der Aube. Hierauf unternahm Napoleoneine Erkennung vorwärts des letztgenannten Dorfes auf der Straße nachLesmont. Da Graf Wrede sich nach Chaudrey zurückgezogen hatte,und Napoleon nicht viel mehr erblickte, als die Wedelten der aufVorposten stehenden Regimenter Knesevich Dragoner und SchwarzcnbergUhlanen, so wurde er in dem Glauben, die Hauptarmee habe den Rückzugbewerkstelligt, bestärkt.
Aber was hinter den HLHen von Mesnil,la,Comtesse sich vorbereitete,das hatte die auf der Straße von Lesmont vorgenommene Erkennungdem Kaiser Napoleon nicht offenbaren können. Seit dem ersten Tages»grauen waren die drei Corps des Kronprinzen von Würtembcrg inBewegung, um sich auf dem bezeichneten Puncte zur Schlacht aufzustellen;was jedoch vor zehn Uhr des Vormittags nicht geschehen sein konnte").Das sechste Armeecorps war von dem Kronprinzen bestimmt worden,über Nozay, welchen Uebergang des Barbuisscbaches der unermüdlichePahlcn in der Nacht mit seiner Reiterei besetzt hatte, nach der Höhehinter Mesnil,la» Comtesse zu marschiren, während das vierte und dritteArmeecorpS bei Voue jenen Bach überschreiten, und sich in drei Treffen aufder Höhe von St. Rcmy aufstellen sollten. Zwischen dem sechsten undvierten Corps hatte, unterstützt von den österreichischen Cürassiercn des GrafenNostitz, die Reiterei Pahlcns, auf dem rechten Flügel des sechstenCorps dagegen die leichte Cavallericbrigade des Prinzen Adam von Wür»temberg Stellung zu nehmen, General Kaissaroff endlich mit seinenKosaken links des Barbuissebaches zu bleiben, um die Straße von Plancynach Troycs zu sichern. Auch wollte der Kronprinz den GeneralSeslawin*") nach Troyes beordern, und dort nur ihn und die DivisionFrcsncl zurücklassen, die Division Crenneville aber an sich ziehen.
Diese Anordnungen erlitten in der Ausführung einige Aenderung.
k) die Kavallerie des Grafen Pahlen.x) Zweite Stellung der Franzosen.i>) Zweiter Angriff der Verbündeten,i) Rückzug des Feindes.
*) „Tire Idee" nennt es General Valentin!, U. 187.
") Der Kronprinz hatte die Disposition zu LeS-grandei-Ehapellet um fünfUhr des Morgens erhalten.
"*) Er wußte sonach um fünf Uhr des Morgen« am 21., als er die im Text«erwähnten Verfügungen an den Fürsten Schwarzcnberg berichtet«, nicht, daßSeslawin bereits durch Troyes gezogen sei. Vergleiche österreichische Militairzeitschriftvon 1838, V. S. 167.