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Zweiten Theiles Zweiter Band.
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Napoleon sich von seiner Hauptstadt entfernen, so sehr er nur immerMochte, und sich dadurch selbst in die Unmöglichkeit versetzen, sie zu retten.Daß sein ganzer Plan auf das Nachmarschiren der Verbündeten gegründetwar, geht fast unwidcrleglich daraus hervor, daß er ihn in dem Augenblicke'als er erfuhr, sie hätten sich nach Paris gewendet, ausgab und dieseHauptstadt in angestrengten Märschen zu erreichen trachtete.

Der Fcldmarschall Fürst Schwarzenbcrg hatte die Richtung jenerColonne, die er um drei Uhr des Nachmittags am 2t. aus dem Thale derAube am rechten Ufer rückwärts marschircn gesehen, genau beurtheilt, insofern er annahm, Napoleon habe die nach Vitry eingeschlagen. Alleiner war in Ungewißheit, ob diese Bewegung eine taktische oder eine stra-tegische sei, das heißt, ob der französische Kaiser im Sinne habe, alsbaldseine rechte Flanke anzugreifen, oder ob er die Schlacht ganz aufgab undein anderes Unternehmen beabsichtige* *). Demgemäß erließ er noch am 21.um sechs Uhr des Abends eine Disposition für den 22., welche den Zweckhatte, sowohl den ferneren Bewegungen des Feindes zu begegnen, als auchdie unmittelbare Verbindung mit Blücher wieder herzustellen"). Er be-fahl die Versammlung der Armee auf dem rechten Aubcufcr hinter demPuisbache, und nur Las dritte Armcccorps sollte in Arcis bleiben, umdiesen Ucbergang nöthigcnfalls zu vertheidigen, während die Kosaken Kaissa-roffs und Seslawins die Strecke zwischen der Aube und Seine, undzwar hauptsächlich den letzteren Fluß zu beobachten angewiesen wurden *").

«zu», je ine oui» trampe."" Die gewöhnliche Erzählung ist folgende, die auchMichailofsky-Danilcfsky hat, in welcher aber die Barschheit der Ausdrücke einigeZweifel erregt, obschon Danilefsky sagt, Laß General Koller sie ihm selbst mitgetheiltbätte. Hienach hatte Napoleon zu Letzterem gesagt: „Ich ging deßwegen auf St.Dizier, weil mir aus zwanzigjähriger Erfahrung bekannt war, daß Ihr in diegrößte Verwirrung gericthet, wenn ich nur einige Husaren auf Eure Verbindungenbefehligte. Dieses Mal aber stellte ich mich mit der ganzen Armee hin, und Ihrkümmertet Euch wenig um mich: e'est «zue vou8 «vier le eliakle au corps."

*) Clausewitz, VII. 448.

") Schreiben des.Feldmarschalls Fürsten Schwarzenberg an den Kaiser vonOesterreich nach Bar-sur-Aube, in der österreichischen Militairzeitschrift von 1838,V. S. 194.

"*) Die Disposition vom 21. um sechs Uhr des Abends für den 22. lautete:„Nachdem der Feind seine Marschdirection gegen Vitry genommen zu haben scheint,so wird die Concentrirung der Armee auf dem rechten Aubcufer hinter dem Puis-Bachc bestimmt. In dieser Hinsicht stellt sich das fünfte Armeecorps hinter demBache Meldcnson zwischen Donnement und Jasseines auf. — Das vierte und sechsteArnieecorps werden Seine königliche Hoheit der Kronprinz von Würtemberg aufdem kürzesten Wege hinter dem Puis-Bache, in der Richtung zwischen Corbetl undDampierre, aufstellen, und den linken Flügel durch die Anlehnung an die Aubesichern. — Da es sich darum handelt, daß dieser Flankenmarsch dem Feinde verborgenbleibe, so wird es den Herren Cvrpscommandanten überlassen, den Marsch so einzu-leiten, damit die Truppen nicht zu anhaltend fatiguirt, und doch der Zweck erreichtwerde. — Die Garden und Reserven marschiren über LeSmont und Precy, und stellensich am linken Ufer der Voire zur Sicherung dieses Desilces auf. — Das Haupt-quartier kömmt nach Ronay- — Das dritte ArmeecorpS besetzt ArciS, und vertheidigtdieses Desilee nöthigcnfalls. Der General Kaiffaroff wird an selbiges angewiesen,um die Strecke zwischen der Seine und Aube, hauptsächlich gegen erstere, zu beobachten;während General Scslawin jenseits derselben zu gleichem Zwecke aufgestellt bleibt. —Alle Gefangene sind nach Pougy zu transporiiren. — Auf der Höhe von Mesnil-la-Comtesse am 21. März Abends um sechs Uhr- Schwarzenberg." Motho, III.335, 336. Lestcrreichischc Militairzeitschrift von 1838 V. 193, 194,