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Zweiten Theiles Zweiter Band.
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! durch Napoleons persönliche Leitung befeuert, würde Paris vertheidigthaben, und die Möglichkeit des Sieges eine viel größere gewesen sein, wie siewar, als nur Marmont, Mortier nndMoncey den letzten Verzweift> lungskampf wagten und mit Ruhm, wenn auch nicht mit Glück bestanden.

Napoleon setzte indessen seine letzte Hoffnung auf ein ganz anderesMittel. Er beschloß, sich an die obere Marne zu wenden, um die Ver-kündeten auf sich und von Paris abzuziehen. Dieser Entschluß war einReich werth, wenn Napoleons Gegner sich verleiten ließen, ihm nach/zufolgen- Er beabsichtigte, über St. Dizicr zu marschircn, auf der^ Verbindungslinie der Verbündeten mit Basel und Deutschland überChaumont ein Cavallcriccorps aufzustellen, die Besatzungen der Festungenam Rhcine und an der Mosel an sich zu ziehen, die Erhebung des Volkesüber ganze Ländcrstrcckcn zu verbreiten, und durch das Alles die Verbündetenzum Rückzüge zu bewegen. Napoleon selbst hatte einen TagmarschI schon am 21. voraus. Würde sich nun die Hauptarmes haben zu demI Versuche verleiten lassen, ihn durch angestrengte Scitcnmärsche zu erreichen,

! so müßte dies sie bis an den Rhein in keincswcgcs gutem Zustande geführt

haben: nicht viel besser wäre es mit dem schlesischcn Heere gewesen, dasdann wohl auch den Befehl zum Rückzüge erhalten haben möchte, undzwar in einer, von jener der Hauptarmce verschiedenen Richtung. Dadurchwürde Napoleon mit einem Schlage den Krieg aus der Nähe derHauptstadt an die Grenze, aus einem ebenen Lande in schwierige Gebirgs-gegenden versetzt haben; die beiden Armeen der Verbündeten wären durchgrößere Strecken als je getrennt gewesen, an Gelegenheit zu erfolgreichenKämpfen hätte es dem französischen Kaiser nicht gefehlt, im Süden würdeder Marschall Augereau wieder vorgedrungen sein, der verbündeten Heerehätte sich Entmuthigung bemächtigt, in Frankreich möchte die alte Begeisterungfür Napoleon erwacht sein, und der Zweck, welcher die Verbündetenin dieses Land geführt, wäre entweder vereitelt oder seine Erreichung aufunberechenbare Zeit hinausgeschoben worden. Das Alles möchte erfolgtsein, wenn der Beherrscher Frankreichs sich in seinen Gegnern nicht völligverrechnet hätte *). Sie gingen in die gelegte Falle nicht, ließen vielmehr

*) Prokesch, der seine, leider, allzufragmentarische Biographie des FürstenSchwarzenberg zum Theil auf Nachrichten und Ansichten gegründet hat, die er vondem großen Feldherrn bei seinem Leben im gelegentlichen Gespräche erfuhr, sagt(S. 269) über den Beschluß Napoleons, „sich auf die Verbindungslinien des Haupt-heeres zu werfen, die Verbündeten an ihren inneren Seiten aufzurollen, und LurchUeberflügelung zum Rückzüge zu zwingen:" — „eine Bewegung, eben so kühn alsklug, aber gegen einen gewöhnlichen General oder auf den lahmenden Einfluß vielerKöpfe berechnet," und erläutert dies in folgender Anmerkung: „Auf dem Wege nachElba äußerte sich Napoleon gegen den österreichischen Fcldmarschalllieutenant BaronKoller, der ihn begleitete, in Bezug -der Bewegung nach Paris mchreremale, undsagte unter anderen Worten auch die folgenden: t»it une msnoeuvre <zui

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