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Divistonen Fußvolk gänzlich auf, schlugen zwei, von zwei Marschällen vonFrankreich angeführte, überlegene Ccrps, nahmen ihnen Kanonen nachganzen Datterieen, Gefangene zu Tausenden ab, trieben sie vier deutscheMeilen weit vor sich her; das Alles, ohne die Unterstützung ihrer normal»mäßigen Zahl Artillerie, ohne den Beistand auch nur eines CorporalszugesFußvolk.
Bei Einbruch der Nacht lagerte der Vortrab des sechsten Armeecorpszu Linthelles, Linthes, St. Soup und Großbroussy, und ihre Borpostenstanden am Fuße der Höhen von Allement, wohin sich die Marschällezurüikgczogcn halten. Diese Vorposten meldeten nach Mitternacht, daßder Feind aufgebrochen sei und die Richtung von Sezanne eingeschlagenhabe. Die übrige russische Reiterei unter dem Grafen Pahlen und demGroßfürsten Constanlin lagerte bei Connantray, jene des vierten Armee-corps unter dem Prinzen Adam von Würtemberg links vorwärtsbei Pleurs, die Cürassiere des Feldmarschalllieutcnants Nostitz bei Ogncs*);das vierte und sechste Armeecorps unter dem Kronprinzen von Wür,temberg links von Connantray gegen Cauroy, das fünfte ArmeecorpSunter dem Fcldmarschall Wrede rechts von Fere, Champenoise **), dieübrigen Garden und Reserven unter Barclay de Tolly bei Connantrayund Vaurrefroy. Die Spitze des dritten ArmeecorpS unter dem Feldzeug-meister Gyulai langte um fünf Uhr des Nachmittags in Euvyan,ein Theil desselben lagerte hinter diesem Orte, der andere auf den Höhenvon Courganson. Während des Marsches veranlaßte der Kanonendonner denFeldzeugmeister, in die Gegend, woher er schallte, das Regiment RoscnbcrgChcvauxlcgcrs mit einer halben Cavalleriebaitcric vorzusenden, und es konnte sdasselbe noch einigen Antheil an dem Gefechte von Fere-Champenoise nehmen, iDer Feldmarschalllicutcnant Gras Frcsnel, den wir zu Arcis haben an- §langen sehen-s), erhielt Befehl, die Munitionsrcserve und das Colonnen,magazin, obschon die Brigade Schäffer schon zu ihrer Bedeckung bestimmtwar, mit seinen Truppen-ss) nach Fere,Champenoise zu geleiten. Fresnel smarschirte über Salon, wo er den General Seslawin traf. Dieser itapfere Rcileransührcr rückte auf die Nachricht, daß feindliche Truppen im ^Marsche von Sezanne gegen Pleurs begriffen wären, denselben mit seinenKosaken entgegen, und auch Frcsnel schickte zwei Schwadronen Klenäu -
Pleurs und Ognes liegen auf der Straße von Sommepuis über Semoiae 'und Cauroy nach Sezanne.
") Das fünfte Armeecorps war um zehn Uhr Vormittag- von Maisons aufge-brochen, und es hatte Wrede von Coole den Baron Frimont mit der Reiterei gegenDommertin - l'Estr-e entsendet, weil sich daselbst französische Truppen gezeigt hatten,welche «och zu Mortiers, von Vatry nach Sommesous marschirendem CorpS gehörten.Das Fußvolk setzte seinen Weg fort- Um Mittag ritt Wrede mit schwacher Begleitungvoraus, um sich zum Kronprinzen von Würtemberg zu verfügen. Gegen drei Uhr lbemerkte er in der Gegend von Ecury-le-Repos die Truppen Pacthods, und eilte «nach Fere-Champenoise, es den Monarchen zu melden. (Vergleiche S. 14S dieses !Bandes.)
—) Rechts von Vaurrefroy.
-f-) Vergleiche S. 103 dieses Bandes, die Anmerkung *).
chs) Klenau Chevauxlegers und das Infanterieregiment Kaiser.