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Zweiten Theiles Zweiter Band.
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Die Avantgarde des ersten Armeecorps unter dem Feldmarschalllieutc-nant Baron Leder er folgte dem Feinde, der sich auf der Straße nachViennc zurückzog, noch am 21 . bis St. Symphoricn. Die Reserve desPrinzen Philipp von Hessen-Homburg und die Division Wimpfcnblieben in Lyon selbst, und die letztere stellte ihre Avantgarde auf der nachVicnne führenden Straße auf. Die Division Wicd-Runkel bezog Canton-nirungcn in Franchcvillc, die Division Bianchi in Eculy und Marcy.

Wir kehren nun nach Genf zu dem Grafen Bub na zurück. Hierbebauptetc sich der General Marchand nach Abberufung der DivisionBardct und der Brigade Pouchelon fortwährend in der ain 3. März hinterder Arve genommenen Stellung und blokirtc Genf von dieser Seite.Während in dein Ländchcn Gcx der Aufstand der Bewohner um sich griff,und Bubna denselben mit gewaffnctcr Hand danicdcrhalten mußte, setzteder Oberst Simbschcn im Walliser Lande die Bewaffnung des Volkeszu Gunsten der Sache der Verbündeten fort und errichtete ein Freicorpsitalienischer Jäger. Zwar hatten bereits am 1. März französische Ab-thcilungcn die österreichischen Posten vom Bernhard und Simplon verdrängt:aber schon am 3. wurde eine, über den letzteren Berg gekommene, feindlicheColonnc von dem Hauptmann Gerstäckcr mit zwei Compagniecn Jägerund einer Schaar bewaffneter Walliser Bauern überfallen, theils nieder-gemacht, theils gefangen genommen I. Am 5. März war der Simplonwieder von den leichten Truppen der Division Bubna besetzt und jede naheGefahr in der Richtung verschwunden.

Am 8. März schickte Graf Bubna den Major Baron Blanken«stein nach Bonncvillc am rechten Ufer der Arve, um den Feind zu beob-achten und Strcitparteicn in das Thal dieses Flusses zu entsenden. DerF-eldmarschalllicutcnant Graf Klcbclsbcrg cantonnirtc mit der Reitereibei Ferner hinter Genf, beobachtete den Jura und hielt das Ländchcn Gerim Zaume. Auch war an diesem Tage die Verbindung mit der Südarmee

Augereau hätte den Oesterreichern die Vorrückung gegen Lvon mit jener Anstrengungerschwert, die seinen Gtreitkräften und dem hohen Werthe angeniesten war, den dieserFeldherr auf die Erhaltung eines in militairischcn und politischen Beziehungen sowichtigen Centralpunctcs legen mußte."— ES ist uns nicht möglich, in dieses Urtheileinzustimmen. Das Treffen von Macon war überflüssig, da der Marschall am ö.März den geraden Weg nach Macon frei hatte, aber die Saone hinab nach Lvon,und dann wieder hinauf nach Macon ging. Allerdings war, nachdem dieser wichtigeSaoncübergang verloren worden, es unerläßlich, sich seiner wieder zu bemächtigen,aber die Unternehmung wurde nicht mit hinlänglichen Streitkraften ausgeführt, dieHauptmacht des Marschallö blieb zu weit zurück, um den General MuSnier zurrechten Zeit zu unterstützen. Die an sich gute Zwisehenstellung bei St. Georgeswurde durch die Umgehung, welche Bianchi befahl, unhaltbar, und der Rückzug nachLimonest erscheint daher gerechtfertigt. Aber in dieser letzten Stellung hätte derMarschall Augcrcau, wenn er schon schlug, Alles aufbieten sollen, sich zu behaupten.Er war aber in den wichtigsten Momenten vom Schlachtfelde abwesend, und weilcS an einer Oberleitung fehlte, gingen sowohl Pannetier als MuSnier zu früh zurück,die Reserve DigconS aber ohne Befehl und als es schon zu spät war, vor. Iloeli,II. 263, nennt daher mit Recht daS Treffen vom 20. „une Iintsille ->»,, m->I«outen»« czu'engajzeeck-

*) Unter den Gefangenen befanden sich drei StabSofsiziere, sieben Capitaine und16 andere Offiziere. Oesterrcichische Militairzeitschrift von 1836, IX. 291.