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bekannten, nützlichen Corps der Sappeurs, Pompiers. Außerdem aberbefanden sich in der Umgegend der Hauptstadt, in der Entfernung voneinem bis zwei Tagcniärschcn, noch sechzig andere InfantcricdcpotS, welchenicht weniger als 20,000 Mann enthielten. Allein obschon Napoleongewollt halle, daß im Nothfalle diese sämmtliche Mannschaft') zurVertheidigung von Paris verwendet werden solle, so waren doch am 20.nicht die geringsten Anordnungen getroffen, um diese Truppen herbeizuziehen ").
Die Gcnsd'armcrie und die Sappeurs »Pompiers waren zur Vertheidigungvon Paris nicht verwendbar, weil sie für die Aufrechthaltung der Ordnungund Sicherheit in der Hauptstadt nicht entbehrt werden konnten. Ucbcrdiesmußte der Gouverneur von Paris, General Hullin, einen Theil derLinicntruppcn der Besatzung zur Bewachung der Gefängnisse und Spitälerverwenden, und so blieb ihm nur sehr wenige Mannschaft zur Vertheidigungder äußeren Vorstädte, welche ihm Joseph durch Befehl vom 23. Märzübertragen hatte. Kaum, daß er, als die Verbündeten sich näherten.
St. Dcnis und Vinccnncs nothdürfcig mit Besatzungen versehen, und die !Brücken von St. Maur, Charcnlon und Ncuilly besetzen lassen konnte?
Schon am 15. Februar waren die Depots der kaiserlichen !
Garde zu Paris erschöpft, da damals die Divisionen Charpcnticr und Bopcr !de Rcbcval gebildet und zur Armee gesendet wurden. Zwar füllten sichdie Depots wieder, sowohl an Offizieren st) als an Recruten, aber dieDivision Lefebvre-Dcsnoucttes, welche am 17. März von Paris zur Armeemarschirke, hatte sie neuerdings fast ganz geleert. Am 28. März waren inallen Depots der Garde nur verfügbar: 3600 Mann Infanterie, 1500 ,
Mann Cavallerie, und 150 Artilleristen und Trainsoldaten. Davon wurden1500 Mann Fußvolk und 200 Pferde unter dem General Guye »ach
ViervfünLcr, zwei Achtpfünder; St. Dcnis, zwei Vierpfünder, zwei Achtpfünder;Billette, zwei Vierpfünder, zwei Achtpfünder; Pantin, zwei Vierpfünder, zwei Acht-pfünder; du Trone, zwei Vierpfünder, zwei Achtpfünder; Charento», zwei Vier-pfünder, zwei Achtpfünder; Reserve an der Barriere du Trone, zwölf Vierpfünder,zwei Achtpfünder. Auf dem linken Ufer: Fontainebleau, zwei Vierpfünder, zweiAchtpfünder; Enfer, zwei Vierpfünder, zwei Achtpfünder; Maine, zwei Vierpfünder,zwei Achtpfünder; Reserve an der Barriere von Fontainebleau, zwölf Vierpfünder,zwei Achtpfünder. Gefammtzahl der Geschütze 72 Stück, ist mithin die Verwendungvon vier Geschützen, welche die Nationalgarde 76 hatte, nicht nachgewiesen, vielleicht beider großen Haupkwache.
Siehe die übrigen Details in der angeführten XXV. Tabelle zu Rocks Werke.
*) Und falls es an Mannschaft gebrach, die Stämme (Offiziere und Unter-offiziere) allein.
*') Dies würde unglaublich scheinen, wenn es Rock, lk. 435, nicht ausdrücklich ^bestätigte. Es erklärt sich Liese Vernachlässigung kaum daraus, Laß dem Könige ,!Joseph kein Befehl über diese Depots zustand. Jedenfalls aber stand er dem Kriegs- 'minister Clarke (Herzog von Feltre) zu.
Was Reiterei betrifft, gab es in dieser Epoche im Gcncraldepot der Rcmonten fzu Versailles nur 1000 dienstfähige Reiter. Diese konnten zur Vertheidigung von iParis nicht verwendet werden, weil man aus ihnen ein Marschregiment gebildet ?hatte, welches unter dem Befehle des Obersten Carignan die Kaiserin Marie Souise zbis Rambouillet geleitete.
st) Noch von Soiffons hatte Marschall Mortier 21 Offiziere und 92 Unteroffiziere, ;die in Folge der Schlachten gegen Blücher bei Craonne und Laon überzählig geworden, .nach Paris geschickt, allein seit der Zeit war keine weitere Ergänzung der Eadresangelangt.