durch die Truppen, welche noch Montrcuil besetzt hielten, unterstützt undihrerseits gedeckt. Die Cavallcric stellte sich noch weiter rechts zwischenMontreuil und Charonne in zwei Linien auf; in erster Linie die Reiterei,welche bisher der Brigadcgencral Vincent befehligt hatte, von Bellevilledahin gezogen und unter die Befehle des Divisionsgcncrals Chastcl gestelltworden war; in zweiter Linie das erste Cavallcriccorps des Generals Borde-soullc. Als Reserve stellte sich die Division des Generals Riccard theilsim Park von Bruycrcs selbst, theils links desselben auf, und die Reserve-artillerie des sechsten Corps kam in den alten Park Fargcau*)-
Das war die Stellung der Franzosen auf dem rechten Flügel. Wah-rend der Kampf bei Romainvillc an Heftigkeit immer zunahm, hatte gegenzehn Uhr des Vormittags auch der Marschall Mortier seine Truppen nachdem linken Flügel geführt und daselbst Stellung nehmen lassen. DieDivision des Generals Charpcnticr blieb in Massen am Fuße der HöheChaumont; jene des Generals Curial erhielt die Bestimmung, die BrigadeSccrctant im Angriffe auf Pantin zu unterstützen; die des GeneralsChristian! stellte sich zwischen La Billette und La Chapclle auf, bereitdie bei Aubcrvillcrs stehende Brigade Robert zu verstärken; die Reiterei desGenerals Bclliard, vermehrt um 300 Cavalleristen der Gardedcpots,füllte aus dem äußersten linken Flügel den Raum zwischen La Chapclle undSt. Oucn aus**).
Aus der vorher geschilderten Aufstellung der Truppen des MarschallsMarin ont ergicbt sich, daß deren rechter Flügel unter dem GeneralArrighi die linke Flanke der russischen Colonnc bei Romainvillc bedrohte,wahrend der linke Flügel unter dem General Compans sich etwas zurück-bog, so daß das Centrum, oder die Division Lagrangc, den Verbündetenam Nächsten stand.
Da der Marschall Marmont die Russen bereits im Besitze vonRomainvillc fand, beschloß er, nachdem er darüber mit dem General Com,pans Abrede genommen und die rückwärtige Stellung im Park Fargcauhalte untersuchen lassen, zum Angriffe überzugehen, um den Wald bei jenemDorfe zu säubern und sich desselben, wenn möglich, wieder zu bemäch-tigen ***). Der Kampf im Walde und auf der Hochfläche entbrannte als-bald auf das Heftigste.
Um die Angriffsbcwegung auf den Höhen zu unterstützen, ließ GeneralBoyer-de-Rebeval längs den, Pantin zugekehrten Abhängen der Hoch-fläche seine Plänkler vorgehen und hielt sich in Bereitschaft, sie mit seinerganzen Division zu unterstützen.
Es trat jetzt in der That ein kritischer Moment für die drei russischenDivisionen, welche Pantin und Romainvillc zu behaupten halten, ein.Nicht nur waren die Truppen, welche Marmont und Compans gegensie in das Gefecht brachten, an Zahl überlegen, auch das französische
Itoel», II. 453 — 453, und dessen I.cgcnile etc.
**) Ikocl», II. 456, 457, vergleiche dessen 4>«xencie etc.
***) Diese Mühe hätten Compans und Marmont sich ersparen können, wenn sieam vorigen Abend Romainvillc besetzten.