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Geschütz war es. Die Stellung der Franzosen war gleichfalls die beffere-da ihre Fronte zum Theil durch tiefe Gründe und Einschnitte in die Hoch-fläche gedeckt war, und links die steilen Abhänge gegen Pantin, rechtsjene von Bagnolet ihre beiden Flanken sicherten. Obschon sich daher dieRussen zwar im Besitze des Dorfes Romainvillc behaupteten, ja den Feindsogar etwas gegen den Park von Bruycres zurückdrängten, nützte ihnendieser mit vielem Blute erkaufte Erfolg dennoch wenig, weil der ungünstigeBoden der Reiterei nicht zu wirken gestattete. Die Russen vermochten sichüberdies auf dem durch viele Einfriedigungen durchschnittenen Theile derHochfläche, welchen sie vertheidigten, nicht in Linien zu entwickeln. Sowurde hier mehrere Stunden in den Gärten und Weinbergen und zwischenden Mauern, welche um sie so wie um viele Felder gezogen sind, mit dergrößten Erbitterung gckämpft. Das Gefecht schwankte hin und wieder,die Infanteriedivision Schachoffskoy wurde sogar einmal bis in die Schluchtenan den Mauern des Parks zurückgedrängt, aber das Dorf selbst konnteihr nicht entrissen werden").
In der Ebene drangen die Plänklcr der Division Boycr zwischen derStraße und den Steinbrüchen bis an die vordersten Häuser von Pantin.Zwar versuchte General Krctosf, sie aufzuhalten, indem er von Ab-theilungen seiner Cürassiere einige Angriffe unternehmen ließ. Aber dasbestigc Feuer des Feindes und der für Reiterei fast ganz unbrauchbareBoden, vereitelten jedesmal den Erfolg, und zwangen die tapferen russischenEürassierc, sich wieder hinter Pantin zurückzuziehen.
Allenthalben wurde der Kampf mit Hartnäckigkeit fortgesetzt. DerVerlust aus beiden Seiten war sehr bedeutend, und die Plänklcr mußtenmehrere Male durch frische ersetzt werden* * ").
Zwischen zehn und elf Uhr des Vormittags***), nachdem der PrinzEugen bereits durch die Iägerbrigade des Generals Wlast off verstärktworden war, beschloß er, den im Walde von Romainvillc stehenden Feindvon Pantin aus in die linke Flanke zu nehmen. General Pischnitzkyließ daher die beiden Jägerregimenter ff) seiner Division links abmarschirenund gegen die Hohen vorrücken. Mit Entschlossenheit erstiegen die zweiRegimenter die steilen Abhänge, aber ihre Obersten Stcpanoff undRussicoff fanden dabei durch französische Kugeln den Tod. Gleichzeitigeilte der Oberstlieutenant Iercoffsky mit dem volhynischcn Infanterie-regimente die Höhe hinan, dem sie besetzt haltenden Feinde in den RückenDas Regiment, gegen welches sich alsbald ein großer Theil der französischenTruppen wendete, wurde von der Uebermacht erdrückt. Doch hatte dieseAblenkung die Folge, daß die Division Lcdru-dcs-Effarts den Wald verließ.Die Brigade Wolff von der Division Schachoffskoy, und die Iägerbrigade
*) Plotho, lll. 405. II. 456. Da Romainvillc nicht erobert, ja
eigentlich nicht einmal selbst angegriffen werden konnte, hat dieser Schriftsteller Unrecht,wenn er sagt: ,,l.e »ucoe« couronno partout no» eü'orts."
") Uad,. II. 456.
***) Ocsterreichische Militairzeitschrifk von 1840, II. 188-h) Das 4. und 34.