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Zweiten Theiles Zweiter Band.
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oder hatten es mit dem eigenen Hcldcnblute getränkt. Die tapferen Badenertheilten den theuer erworbenen, hohen Ruhm.

Weitere Vorgänge auf der Hochfläche.

Um dieselbe Zeit, in welcher der Oberst Alvensleben die ganze preußisch,badische Fußgardebrigade gegen den Feind führte, das ist, nach ein Uhrdes Mittags, beschloß Graf Barclay deTolly, die Angriffsbcwegungcnauf den Höhen einstweilen einzustellen, und sich auf die Behauptung vonRomainville und Montrcuil, so wie der Linie, welcher diese beiden Postenzum Stühpuncte dienten, bis auf den Augenblick zu beschränken, wo dieFortschritte des rechten Flügels oder des schlesischen Heeres, und des linkenFlügels unter dem Kronprinzen von Würtemberg gestatten würden,die Angriffe mit besserem Erfolge wieder aufzunehmen. Prinz Eugenmachte daher mit der Jägcrbrigade Wlastoff und der InfanteriedivisionSchachoffskoy im vorderen Theile des Parks von Bruyercs Halt. Hinterihnen standen im zweiten Treffen die Grenadier-division Tschoglikoff unddie Cürassicrdivision Krctoff, welche nach der Hochfläche berufen wordenwar. Rechts am Fuße der Höhe von Prä,St.»Gervais stand die DivisionPischnitzky, und in Pantin, vorwärts welches Dorfes die preußische undbadische Garde zu Fuß in dem heftigsten Kampfe begriffen war, die DivisionHclfreich. Links blieben Pahlen und Gotschakoff im Vorrücken überMontrcuil, mußten jedoch ihre Bewegungen nach dem Gange des Kampfesauf dem rechten Flügel des Centrums einrichten, daher ihren Marsch mehrfachunterbrechen. Graf Lambert war mit der Grenadierdivision Paskicwitschim Marsche zur Unterstützung des Centrums begriffen, und die Infanterieund Cavallerie der russischen Garde unter dem General Barclay deTolly stand hinter Pantin in Reserve.

Der größere Theil der russischen Regimenter war gleich den französischenin Plänklcr aufgelöst, die in den Gärten, Weinbergen und Wäldernkämpften. Graf Barclay de Tolly befahl, daß die Plänkler sich beiihren Regimentern sammeln und das Schießen einstellen sollten, da dasselbedoch zu nichts führte. Um diese Vereinigung zu decken, erhielt GeneralStahl den Befehl, mit seiner Cürassicrbrigade einen Angriff auf diefranzösischen Plänkler zu unternehmen. Die beiden CürassierregimentcrAstrachan und Pleskow führten diesen Auftrag mit Ruhm und Glück aus,während die Artillerie der ersten russischen Grenadierdivision alle fernere,,Versuche des Feindes, sich der Gebüsche und der Weinberge zwischen Pantin,Romainville und dem Park des Bruycres zu bemächtigen, vereitelte. Aishierauf auch die Franzosen ihre Angriffsbcwegungen um zwei Uhr einstellten,trat auf der Hochfläche bis drei des Nachmittags verhältnißmäßige Ruheein, die nur zuweilen von Gcschützcsdonner unterbrochen wurde. Russenwie Franzosen benütztcn diesen Moment der Stille auf der Hochfläche, umihre Truppen wieder zu ordnen, und sich auf und gegen neue Angriffegefaßt zu machen ').

*) „Die Truppen, mit welchen Prinz Eugen bis jetzt im Centrum gckämpfthatte, die ihm zugeschickten Verstärkungen eingerechnet, zählten am Morgen 12 bis