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am Meisten vorwärts, bei Le Bourgct. Als dieser erfahrene Feldherr denum sechs Uhr des Morgens bei Pantin erschallenden Kanonendonner vernahm,schloß er aus dem Ausbleiben der Disposition sogleich auf das Eingetrctcnscineines widerwärtigen Zufalles, brach zwischen sieben und acht Uhr auf, undmarschirte auf der von Senlis nach La Billette und Paris führendenStraße vor. Seinen Vortrab schickte er rechts gegen Aubcrvillcrs, welchesvon den Scharfschützen der Brigade Robert *) besetzt war. Derselbe erschienum zehn Uhr vor diesem Orte, und es begann sogleich Las Kleingewchrfencr.Inzwischen hatte Graf Langcron die Disposition **) des FcldmarschallsBlücher erhallen, und da ihm in derselben auch aufgetragen war, St. Dcnis,wenn es noch besetzt sein sollte, einzuschließen und anzugreifen, bestimmteer hiczu den General Karnicloff mit der fünfzehnten Infanteriedivision.
Um ein Uhr des Mittags waren die Plänklcr der Brigade Robertaus Aubcrvillcrs verdrängt, worauf Langcron die ganze Brigade, so wieeine aus Fußvolk und Reiterei zusammengesetzte Abtheilung unter dempolnischen Major Kozictulsky auf La Chapelle zurückwarf"*). GeneralRudscwitsch rückte dann als rechte Eolonne vor, da er bestimmt war,bei dem Angriffe des Montmartre als solche zu wirken. General Kapzewilschch)stellte sich gegen Clignancourt und La Chapelle auf, und sollte an derBestürmung des Berges als linke Colonne Theil nehmen. General Emanuclwurde mit seiner leichten Reiterei und Artillerie und mit einigem Fußvolkerechts in die Ebene von Clichy geschickt, um sie vom Feinde zu reinigenund die nach derselben führende Barriere zu beobachten.
General Emanucl führte diese Flankenbewegung mit so unfehlbarerUmsicht aus, daß der Marschall Mortier nichts unternehmen konnte, umsie zu hindern oder zu verzögern. Letzterer begnügte sich, da keine unmittelbareGefahr mit jener Bewegung verknüpft schien, dem General Bellt ard zubefehlen, dieser möge den linken Flügel über Clignancourt gegen die Ebenevon Clichy ausdehnen, und jene russische Reiterei durch die Gardccavallcrie,brigade f-f) des Generals Dautencourt beobachten lassen, welche alsbaldzu plänkeln begann.
Marschall Mortier glaubte hicdurch für seine linke Flanke hinreichendgesorgt zu haben und beschäftigte sich fortan nur damit, den Massen desschlcsischen Heeres, die nunmehrgegen ihn ernstlich vorrückten, Standzu halten.
Es war elf Uhr des Vormittags, als die linke Flügclcolonne des
Zur Division Michel gehörig, deren Brigade Secretant, wie wir wissen, umPantin kämpfte.
**) Siehe S- 329 dieses Bandes.
*") kocd, II. 487. Er bemerkt, daß der Major Kozietulsky Munition nachSt. Denis habe bringen wollen.
-j-) Rudsewitsch befehligte das achte, Kapzewitsch das zehnte russische Infanterie-corps, Karnieloff die Reste des neunten.
chch) Sie bestand aus 320 Grenadieren zu Pferde, Dragonern, berittenen Jägern,Mamelucken und Uhlancn, dem Kerne aller Gardedepots, kiocll, II. 488.chchch) Es war ungefähr drei Uhr des Nachmittags, als die im Texte beschriebenenBewegungen der Truppen Langerons theils vollzogen waren, theils vollzogenwurden.