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zweiten Treffen standen die Brigaden der Generale Misani und Lalancein Bataillonscolonnen in Bereitschaft*).
Auf Befehl des Kronprinzen rückte der General Stockmayermit der rechten Colonnc auf der Straße von Neuilly gegen den, von einerhohen und dicken Mauer umgebenen Park von Vinccnncs vor. Der Ein,gang war nur mit einer schwachen Abtheilung Linicntruppcn und National,gardc des Bezirkes besetzt, welche keinen ernsten Widerstand entgegenzusetzenvermochten, sondern sich eilig nach St. Maur zurückzogen. GeneralStockmaycr schickte ein Bataillon rechts gegen das Schloß Vinccnncsvor, mit seinen übrigen Bataillonen wandte er sich links gegen das DorfSt. Maur. Die Colonnc des Fürsten Hohcnlohc war inzwischen linksder Straße von Neuilly vorgerückt und hatte unter dem feindlichen Kanonen,fcucr**) durch die Zimmcrlcutc die Ringmauer des Parkes durchbrechenlassen, worauf das erste Bataillon des zweiten würtcmbcrgischcn Infanterie,rcgimcntcs innerhalb desselben am Saume des Waldes gegen St. Maurvorging, während der Hauptthcil der Brigade zur Unterstützung folgte.
Das Dorf St. Maur war auf dem rechten Marncufer nicht zurVertheidigung eingerichtet, und die Brücke, die auf dem linken mittelst eine«Tambours von Holz befestigt war, fand sich sonach durch einen Angriffim Rücken gefährdet. Die Besatzung ***) hatte die acht Kanonen aus deinTambour nach dem rechten Ufer gebracht, und an dem, nach dem Parkvon Vinccnncs gerichteten Ausgange des Dorfes St. Maur aufgestellt, vonwo die Colonnen des Kronprinzen auf dem Marsche von Fontcnayund Nogcnt herab beschossen worden waren, bis sie den Schirm des Waldeserreicht hatten. Nachdem das vorderste Bataillon der Brigade des FürstenHohcnlohc durch einen Scharfschützcnangriff gegen die Fronte der Batteriedie Aufmerksamkeit des Feindes von dein Marsche der Brigade des GeneralsStockmaycr abgelenkt hatte, ließ dieser den der Brücke zunächst liegendenTheil des Dorfes, auf der Seite von Charcnton, angreifen. Der Sturmgelang trotz des heftigen Kartätschen, und Kleingewehrfeuers des Feindesvollkommen. Das leichte, zehnte würtcmbergische Infanterieregiment erobertesieben Kanonen, warf den Feind aus St. Maur heraus, und nahm ihmviele Leute gefangen.
Ein Bataillon der Brigade Stockmaycr wurde in St. Maur alsBesatzung gelassen, und die übrigen Bataillone derselben erhielten Befehl,das Schloß Vinccnncs, dessen Erstürmung zu große Opfer gekostet habenwürde und vielleicht doch mißlungen wäre, einzuschließen, wozu die BrigadeLalance mitzuwirken Auftrag bekam.
Der Brigade Hohcnlohc dagegen wurde der Befehl, in Verbindungmit den vier österreichischen Grenadierbataillonen Charcnton und die dortigeBrücke zu 'nehmen. Drei Bataillone der Brigade Hohcnlohc s), dieGrenadiere und das österreichische Husarenrcgiment Erzherzog Ferdinand
*) Würtembcrgisches Werk, III. Heft, S. 3, Spalte 3.
**) Es war von St. Maur dahin gerichtet.
»»») Sie zählte nach liocl» nur 400 Mann.st) Zwei des zweiten Infanterieregimentes, und daS erste deS dritten-