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Zweiten Theiles Zweiter Band.
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Mündlich war man jedoch zu La Billette vor dom zweiten Weggangedes Grafen Nesselrode zu seinem Monarchen übereingekommen, vorläufignatürlich und vorbchältlich des Zustandekommens der schriftlichen Capitulation:„Laß die französische Armee die ganze Nacht Zeit haben solle, mit ihremGeschütz und Gepäck, Paris zu räumen; daß die Verbündeten am nächstenMorgen sechs Uhr Paris besetzen könnten; daß die Feindseligkeiten vorneun Uhr des Morgens nicht wieder beginnen dürften." Die weiterenVerhandlungen über die schriftlich, aufzusetzende, zu unterzeichnende und zuralificircnde Capitulation wurden dann, wie schon angedeutet, zu Parisfortgesetzt.

In Folge jener mündlichen Ucbereinkunft übergab die französischeArmee die Bewachung der Barrieren, welche sie gegen die Verbündeten vcr,thcidigt hatte, der Nationalgardc allein, und General Hullin ließ jene Postenin Paris, welche bisher noch von dem Linienmililair besetzt gewesen, durchsie ablösen. Am Abend führte General Curial das Fußvolk des MarschallsMortier über die Austcrlitzbrückc auf der Straße von Fonlainebleaubis Viilejuif, wo sich dasselbe, Front gegen Paris, aufstellte. Eben dahinwar die Reiterei des Corps unter dem General Belliard bereits voraus,gegangen. Marschall Marmont vereinigte die Truppen, welche uuccrseinem Befehle gckämpft harren, jN den clysäischen Feldern, und trat dannum vier Uhr des Morgens über die Brücken von Jena und dc la Concordeund durch die Barrieren von Orleans und Mainc den Marsch nach Essounc an.

Der Kaiser von Rußland und der König von Preußenwaren von der Höhe von Telleville gegen Abend nach dem Hügel vonChaumont vorgeritten. Die Sirahlen der untergehenden Sonne überglänztendie besiegte Hauptstadt, und ringsum standen die tapferen Krieger, welcheden entscheidenden Sieg erfocht.» hatten, bereit, bei der geringsten Mieneferneren Widerstandes das stolz- Paris mit Sturm zu nehmen und harteWiedcrvcrgcltung zu üben. Erhoben, nicht trunken vom Siege und Ruhme,kehrten die Monarchen, der schirmenden Vorsehung des gerechten Gölte«dankend, nach ihren Hauptquartieren * *) zurück. Der Kaiser von Rußlandhatte zuvor auf dem Schlachtseldc den Grasen Barclay dcTolly zumFclLmarschall ernannt **).

In Folge der Ereignisse des Tages und der Disposition, welche derFcldmarschall Fürst Schwarzenberg nach sechs Uhr des Abends erlassenhatte *"), standen die verbünden'» Heere um Paris, welches seil dem Jahre

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*) Das des Kaiser« von Rußland und des Fürsten Schwarzenbcrg war inBondy, das des Königs von Preußen in Panrin, das des Feldmarschalls GrafenBarclay de Tolly in Romainville.

**) Es gab sonach jetzt fünf Feldmarschäile bei den Armeen vor Paris: Schwar-zenberg, Blücher, Kronprinz von Würtcmberg, Wrede, Barclay de Lolly.

Sie laukcte: „Vermöge einer abgeschlossenen Capitulation zieht sich der Feindhinter die Barrieren der Stadt; daher alle Feindseligkeiten aufzuhören haben.

„Die Arme nimmt folgende Stellung:

„Die schlesische Armee besetzt den Montmartre, sichert ihre rechte Flanke

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