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Marmonts und cin boträchtlichcr Theil jener Morticrs von Morgenssechs Uhr, oder von Vormittags elf Uhr an kämpften. Aber weil dieMarschälle einsahen, daß Pankin und Romainville erobert werden mußten,sollte Aussicht auf Erfolg gewonnen werden, so griffen sie diese Ortschaftenan, und zwangen eben dadurch das Centrum der Verbündeten zum Kampfe,was zur Folge hatte, daß, als die Stunde der Entscheidung kam, ihreTruppen nicht nur äußerst abgemattet, sondern auch an Zahl fast um einDrittheil verringert waren *). Es wäre ihnen anderenfalls vielleicht dochmöglich geworden, Paris bis zur Nacht zu vertheidigen, das heißt bis zurAnkunft Napoleons, in welchem Falle eine Capitulation schwerlichabgeschlossen worden sein möchte.
Ueber diese Capitulation verhandelten die Marschälle Marin ont undMocticr zu La Billette mit den Bevollmächtigten der Verbündeten.Jener führte das Wort, dieser gab seine Zustimmung oder Weigerungbloß durch Zeichen mit dem Haupte zu erkennen. Dem, der den Kremlin die Lnfl gesprengt hatte, mochte widerwärtig zu Muthe sein, als ermit Nüssen um die Uebergabc der französischen Hauptstadt unterhandelnmußte. Graf Ncssclrodc schlug vor, daß Paris mit allen darinbefindlichen Truppen übergeben werde; dies verweigerten die Marschällejedoch mit der größten Standhafiigkcit, so daß der Minister zu dem KaiserAlexander eilte, sich neue Verhaltungsbcschle zu erbitten. Um siebenUhr kehrte Nessel rode nach La Billette zurück, und überbrachte dasBegehren, daß die Truppen der Marschälle sich auf der Straße nachder Bretagne zurückziehen sollten. Auch das verweigerten die Marschälle.Indessen war es Abend geworden; die Zeit zur Erneuerung der Angriffeauf Paris war verstrichen, aber auch die eigentliche Capitulation nichtabgeschlossen. Morlicr hatte sich entfernt, und Marin ont führte dieUnterhandlungen fort, standhaft bei jener Weigerung beharrend. Abermalskehrte Graf Ncsselrode zum Kaiser Alexander zurück, Orloff aberund Paar begaben sich mit dein Marschall Marin ont nach Paris. Daes klar war, daß man die französische» Truppen doch nicht hindern könne,hinzuziehen, wo sie wollten während der Nacht, standen Alexander undder Fürst Schwarzcnbcrg von jener Bedingung ab, und fügten diesaus Bondy ihren Bevollmächtigten, den Grafen Orloff und Paar, nachParis zu wissen").
*) Zur Bestätigung der Behauptung, daß die Verbündeten den Kampf imCentrum nicht so zeitig begonnen hätte», wenn die Franzosen nicht selbst angegriffenhatten, möge folgende Stelle aus Valentin!, H. 206, dienen.- „Wäre der russissbeOberfeldherr nicht dadurch (— durch die Angriffe Marmonts —), wider seine Ab-sicht, vor der Zeit zum Gefechte fortgerissen worden, so würde der Angriff ohneZweifel bis zur Ankunft der schlesischen Armee in die gleiche Linie aufgeschoben wordensein, und man nicht mit dem mörderischen feindlichen Feuer vom anderen Ufer LeeOurcqkanalcs zu kämpfen gehabt haben."
") Das Schreiben Ncffclrodcs an den Obersten Orloff lautete: ,,8» Kuge-tbi'Lmziei-eai-, li'sceoi-ll .iveo te Nariicbal Ui-iiic« llc 8eli>vai-nr,iberx, lrouve j,Iu»arantaAeax paar le« ariares allires lle ne zeoittt in8i!»ter 8ur la eoiillitiu» «za'il»xait ause t> la «ortie llrs tro„z>»s so r«8e,vant I» taciltr >Ie tex8UIVIL sar la roate par iukzurltu eile» se liirigeiuat. Vou» rtex «tone saturier.