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Michel Angelo Bonaroti.
desselben; von dem Hauptgebäude im Hintergründe aber istblos der Untersatz von ihm nebst der großen mit den Bild-säulen des Nils und der Tiber gezierten doppelten Treppe(mit zwei Aufgängen).
Julius III., der Nachfolger Paul III. , bestätigte. Trotzallen Intriguen und treulosen Insinuationen der Partei SänGallo's, Michel Angelo mit den nämlichen Vollmachten alsArchitekten der St. Peterskirche. Alles scheiterte an dem hohenAnsehen desjenigen, von welchem man, nach Vasari , allge-mein sagte, daß er diesem großen Körper das Leben gegeben.Er erhielt sogar einen neuen Beweis der Achtung von Seitendes Papstes, indem ihm dieser die Aufführung seines Land-hauses, gegenwärtig kaxs Oiulio genannt, anvertraute, wel-ches später durch Vignola beendigt worden. Der nämlicheVignola soll auch, nach den Zeichnungen Michel Angelo's, diedritte Etage des Hofs des Palastes Farnese, nebst der Loggiaan der Straße Giulia vollendet haben. Aber das Werk, wel-ches an dieser großen Masse ihm eigenthümlich angehört, istdas prächtige Gesims, womit dieses ganze Gebäude gekrönt istund von welchem wir weiter unten sprechen werden.
Florenz und Rom stritten sich unaufhörlich um das Talentund die Person Michel Angelo's; der Großherzog wünschteihn an sich zu ziehen, um durch ihn die Sakristei und dieberühmte Bibliothek von St. Loren; beendigen zu lassen. DerPapst hielt ihn in Rom zurück, weil er wünschte, die St. Pe-terskirche vollendet oder wenigstens die Construktion derselbenso weit vorgerückt zu sehen, daß es nicht mehr möglich wäre,Etwas an derselben zu verändern. Michel Angelo entschuldigtesich bei dem Großhcrzog mit seinem hohen Alter und den Ge-brechlichkeiten desselben, die ihn verhinderten, sein Vaterlandwieder zu sehen. Indessen gab er seinen Landsleuten, welchein der Straße Giulia zu Rom einen dem heiligen Johannesgewidmeten prächtigen Tempel bauen wollten, einen Beweis