Band 
Erster Band.
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Galeazzo Alessi .

Kein Grabstein bezeichnet gegenwärtig ven Ort, wo seineGebeine ruhen, und es scheint gewiß, das man ihm keinGrabmal errichtet.

Da die Denkmäler, die man zur Verewigung des Anden-kcns der Verstorbenen bestimmt, stets nur aus zerbrechlichenund vergänglichen Materialien bestehen, würden alle Künsteumsonst versucht haben, dem Galeazzo Alessi ein Denkmal zuwidmen, das an Größe und Dauer nicht weit hinter demjeni-gen zurückgeblieben, welches er sich selbst errichtet, und dasmehr als irgend ein Anderes den Einwirkungen der Zeit zutrotzen vermag. Dieses Denkmal ist die Stadt Genua selbst,die ihm durch die Pracht, den Glanz und die Solidität ihrerGebäude gleichsam ein zweites Daseyn verdankt, und noch denNamen Galeazzo Alessi verkündigen wird, wenn längst schon dieletzten-Spuren so vieler Grabsteine verschwunden seyn werden.

Außer den Werken, welche die Unsterblichkeit seines Namensverbürgen, hatte er indessen auch noch das Glück, sich in einerFamilie zu überleben, welche durch das große Vermögen, das erihr hinterließ, in den Stand gesetzt wurde, die wichtigsten Stellenzu bekleiden und den höchsten Rang in der Gesellschaft zu behaup-ten. Wir finden seinen Ramm mit vieler Auszeichnung bis zumAnfange des letzten Jahrhunderts durch eine lange Folge von Per-sonen fortgepflanzt, welche Pascoli der Reihe nach her erzählt.Dergleichen Details, kostbar für Landsleute, eignen sich ohneZweifel sehr gut in eine besondere Sammlung der Künstler vonPerusa. Wir aber glaubten, daß dieselben dem Geiste und demweit allgemeinern Gesichtspunkte einer historischen Sammlungfremd bleiben müßten, die, wie die Unserige, nur auf die Aus-wahl der kleinen Anzahl privilegirter Künstler beschränkt ist, derenCelebrität sie in jene ideale Region des Ruhmes erhoben, zuwelcher dem Genie allein der Zutritt gestattet ist.