Die Mineralquellen Europa's.
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Duron;
Bavila;
Fuente;
be-
Astudillo;
der
Cano de S. Jago;
sehe
und die warmen in
Almeid a;
Ledesma;
Bonar und
Barnos.
Es ist zu bedauern, daß man über die chemische Zusammensetzungder spanischen Mineralwasser, mit sehr wenigen Ausnahmen, nur höchstunvollkommen unterrichtet ist, was auch der Grund ist, daß in derobigen Aufzählung der wichtigern nicht einmal bei allen die (chemische)Abtheilung, zu der sie gehören, angegeben werden konnte. So vielmöchte sich übrigens aus derselben folgern lassen, daß, wie in Portu-gal, so auch in Spanien, die Schwefelwasser, namentlich die warmen,die vorherrschenden Mineralquellen sind, daß hier, wie dort, nach denSchwefelwassern Eisen- oder Stahlwasser am häufigsten vorkommen,daß die Säuerlinge in der pirenäischen Halbinsel viel seltener sind, alsin einigen nördlicheren Ländern, namentlich in Deutschland und inUngarn, daß sie sich aber daselbst theilweise durch eine höhere Tempe-ratur auszeichnen, als sonst bei dieser Klasse von Heilquellen gewöhn-lich ist, daß alkalische Quellen daselbst unter die Seltenheiten gehören,wie auch salinische Purgierwasser.
Das eben erwähnte Vorherrschen der Schwefelquellen wiederholt sichbei den mineralischen Wassern der meisten bedeutenderen Inseln desmittelländischen Meeres. Auf den balearischen Inseln ist uns nur eine>llen Mineralquelle bei der Stadt Campos (auf Mallorca) bekannt; es isteine Schwefeltherme.
Auch auf Korsika und Sardinien begegnet man wieder Schwefel-wassern, warmen sowohl, als kalten. Unter die ersteren gehören aufKorsika die von
G u i tt e r a ;zu den kalten die von
Puzzichello.
Sardinien ist sehr reich an Mineralquellen, die zu den Zeiten dernhl- Römer, von denen noch viele Denkmäler übrig sind, mehr gepflegtwurden, als von den heutigen Bewohnern der Insel. Doch führt deralte Ruf mancher Quellen und das hergebrachte Zutrauen viele Bewoh-ner der Umgegend zu ihnen, während andere ganz vernachläßigt werden.