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Die Mineralquellen Europa's.
Nur von den wichtigsten besitzt man erst chemische Analisen. Besondersreich ist Sardinien an kalten und warmen Schwefelwassern; unter letz-teren verdienen besondere Erwähnung die Quellen vonBenetuttk.
Unter die salinischen Thermen gehören;
Sardana,
Fordingianu undDorgali.
Zu den warmen Säuerlingen gehört:
Co d run g ianus;und als jodhaltig ist zu erwähnen:
Pillacidro oder Acquacotta.
Weniger gekannt hinsichtlich ihrer chemischen Verhältnisse sind dieQuellen von
Marrubiu (Thermen);
Jglesias (ebenso);
St. Antonio (ebenso);
Coquinas (ebenso); fernerCqftel d'Oria;
St. Antsoco undFluminimajor.
Sizilien ist ungemein reich an verschiedenerlei Mineralwasser».Viele darunter sollen siedend hejß sein, aber von wenigen nur besitztman genauere Nachrichten, und fast keines ist noch einer chemischenAnalise unterworfen worden. Am Fuße des Aetna entspringen dieSchwefelquellen von Santa Vennera bei Jaci Reale. Eine halbeMeile westlich von Palermo ergießen sich viele warme Quellen auf demMeeresgrunde in einer Tiefe von fünf bis sechs Fuß. Stuf der Süd-westseite der Insel sind die alten Bäder von Selinus bei Sciacca, diezu den Schwefelthermen zu gehören scheinen; zugleich entspringen i»diesem Theile derselben viele salinische Quellen, die Kochsalz, Bittersalzund Glaubersalz enthalten. Hier ist auch der bekannte Schlamm-vulkan von Macalu ba bei Girgenti, der unaufhörlich eins Mi-schung von kohlensaurem und Kohlenwasserstoffgas mit einer solche»Gewalt entleert, daß der Schlamm auf 200 Fuß in die Höhe geworfenwird. Viele Thermalquellen entspringen auf den dürren Höhen vonPentellaria; upd im Innern der Insel findet man einen See, des-sen Bett ein alter Krater ist; sein Wasser ist heiß, salzig und enthältkeine Fische. Er wird durch eiye Menge zuströmender warmer Quelle»gebildet. Am meisten benützt werden die Schwefelquellen von Terminisn der Gegend von Palermp, dse namentlich den Franken des östreichi-
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