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Die Mineralquellen Europa'S.
In Parma sind zu bemerken die kalten Schwefelquellen vonLessignano und Tabbiano.
Das Herzogthum Modena besitzt zwar auch Mineralwasser, unddarunter mehre Thermen, übrigens scheinen sie größtenteils unbenutztzu bleiben. Dagegen finden sich im lombardisch-venetianischen König-reiche berühmte Heilquellen, namentlich Schwefelwasser, sowohl warme,als kalte. Unter den ersteren zeichnen sich aus:
Abano undAcqui.
Außerdem sind zu nennen:
Navanasco,
Cassinasco,
Castelletto d'Orba,
Ponti,
Sessame undVisone.
Von den Stahlwassern der Lombardei sind die bekanntesten:Civellina,
Necoaro undStaro.
Fast einfache Thermen (mit nur wenig schwefelsaurem Natrum) sind:Worms (Bormio) undMasino.
In Piemont und Savoien, die besonders reich an Mineralwässernsind, nennen wir von warmen Schwefelquellen:
Aix,
Valdieri,
Vinadio,
Acqua Santa,
Penna,
Roccabigliera;von kalten Schwefelwassern:
Lu,
La Saxe,
Castel nuovo d'Asti,
Montasia,
Callianv,
Vigna le,
Castiglione»
Lampiano,
Genesis,