Band 
Zweiter Band.
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Fran?ois Blondel.

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so hebt sich der Bogen beinahe ganz am Himmel ab, alswenn er geometrisch gesehen würde. Mag man endlich dasDenkmal von der Seite betrachten, oder es von vorne be-sehen, so kann man sich doch nicht des Wunsches erwehren,daß es das Doppelte der Dickung haben möchte, als Blondelihm gegeben.

Was die Dekoration dieses Denkmals betrifft, dem man -einen reichen und majestätischen Anblick und einen herrlichenGeschmack in den Details und der Ausführung der Ornamentenicht absprechen kann, so bietet sie dennoch Stoff zur Kritikdar. Wir finden zunächst in dem gesummten dekorativen Theiletwas Ungereimtes in der Wahl gewisser Gegenstände unddann auch etwas zu Complizirteö oder Ueberreiches in Betreffder Ideen.

Wir nennen zum Beispiel ungereimt oder ungeeignet dieAnwendung der Form von Pyramiden an den Pfeilern einesTriumpfbogens. Man will hier weder diese ganz neue Artvon Basreliefs oder Verzierung der Oberfläche einer Pyramidenoch jene Bastardform tadeln, welche zwischen dem Obeliskund der Pyramide die zweideutige Mitte hält. Was mandaran tadeln muß, ist, daß man sie hier findet. Die Pyra-mide, der wesentliche Typus des Grabmals zu allen Zeitenentweder in der Wirklichkeit oder auf eine figürliche oder sym-bolische Weise den Gebräuchen und Ideen der Begräbnissegewidmet, ist ohne einen Widersinn in der Sprache der Ar-chitektur und der Dekoration bei einem Sieges--Denkmal nichtanwendbar.

Der Mißbrauch dieses Motivs scheint durch die auf derOberfläche dieser Pyramiden angebrachten Tropheen nicht oderdoch nur sehr unvollkommen verbessert worden zu seyn. Injedem Falle ist diese doppelte Anwendung gerade das, wasman Complication oder Ueberfüllung nennen kann. Es scheint,daß es schicklicher gewesen wäre, zwischen einem oder dem

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