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A'SVLS lui viLme. (Plane, Profile und Aufrisse des Schlos-ses von Clagny .... nach der Zeichnung des Herrn Man-sart, Architekten des Königs, an' Licht gestellt von MichelHardouin , Controleur der Gebäude Sr. Majestät, welchersie selbst in Kupfer gestochen).
Julius Hardouin Mansart verdankte es den glücklichenUmständen, unter welchen er erschien, daß er seinen Namendurch die zwei größten Denkmäler seines Jahrhunderts ver-herrlichen konnte: durch das königliche Schloß zu Versailles und den Dom der Invaliden zu Paris .
Es steht nicht immer in der Macht der Fürsten , wennsie auch noch so eifersüchtig auf den Ruhm sind, welchen dieKünste gewähren, noch vielleicht selbst in der Macht derKünstler, welche berufen sind, dieser edlen Leidenschaft Ge-nüge zu leisten, Werke hervorzubringen, welche vollkommenihren Wünschen entsprechen. Die schönen Künste unterliegen,wie ihre ganze Geschichte beweist, durch die Zeitfolge unddurch die Revolutionen des Geschmacks gewissen Veränderun-gen, denen sich weder die Macht der Einen noch das Genieder Anderen zu entziehen vermögen. Während der beidenvohcrgehenden Jahrhunderte hatte die Architektur so wie dieübrigen Künste in Italien alle Grade des Kreises durchlau-fen, in welchem der menschliche Geist sich immer wird her-umdrehen müssen; das heißt: man war hinsichtlich des Stylsund Geschmacks, vom Einfachsten bis zum Zusammengesetz-testen, von der Einheit und der Größe der Formen zur Viel-heit und zur Uebertreibung, von dem Reichthum zum Luxus,kurz, von der Strenge der Grundsätze zur gänzlichen Auf-lösung aller Regeln gelangt. Um diese Theorie auf unwi-dersprechliche Thatsachen zurückzuführen, genügt es, Brunel-leschi und Borromini zu nennen, von welchen Ersterer inder Mitte des fünfzehnten und Letzterer in der Mitte dessiebenzchnten Jahrhunderts gestorben. Bis auf einige kleine