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Jüles Hardouin Malisart.
Versailleö selbst noch mehrere seiner Schöpfungen, die mannicht übergehen würde, wenn sie sich anderwärts isolirt befän-den oder zu den Arbeiten eines, an großen Unternehmungenweniger fruchtbaren Architekten gehörten. Wir könnten desmit Solidität erbauten und verständig eingetheilten großen Ge-bäudes Grand-Commun; der ehemaligen Pfarrkirche und deszu ihrem Dienste gestifteten Hauses der Missionäre; der Con-struktionen der Menagerie und jener von Trianon erwäh-nen. Was man mit diesem letztem Namen benennt, bestandehemals blos in drei Pavillons, welche der König an derStelle eines Weilers, genannt Trianon, erbaut. Da diesePavillons abgebrochen worden, führte Mansart statt derselbenein einstöckiges Gebäude auf, welches mit einer jonischcn Säu-lenordnung von Marmor geziert und mit einer Balustrademit Figuren und Vasen gekrönt wurde.
Er baute mit einer außerordentlichen Schnelligkeit dasHauS Saint-Cyr. Wir lesen, daß man bei diesen Arbeitenmit Inbegriff der Soldaten, die man dabei beschäfftigt, biszweitausend fünf hundert Menschen angestellt. Die Arbeiten wur-den den 1. Mai 1685 begonnen. Dieß Gebäude, welches ineiner Masse von 108 Toisen in der Länge besieht und drei,durch zwei Flügel abgetheilte Höfe in einer Reihe bildet,konnte den 15. Mai des folgenden Jahres schon meublirtwerden und war im Juli des nämlichen Jahres ganz vol-lendet.
Dasjenige Denkmal Mansaris aber, für welches wir dieAufmerksamkeit des Lesers besonders in Anspruch nehmen müs-sen, ist ohne Zweifel der Dom der Invaliden zu Paris.
> Zieht man blos seine Größe, seine Consiruktion und sei-nen Reichthum in Betracht, nnuß man es in die erste Reiheder Denkmäler dieser Art setzen. Nach dem Urtheile der Mei-sten nimmt es in derselben den dritten Platz ein. Man mußhier besonders bemerken, daß dieser Dom, nicht wie beinahe