Band 
Band I.
Seite
141
JPEG-Download
 

141

Pennsylvanische Convention, 1837.

wiederung ton seiner Seite nothwendig forderten. Er habe vernommen,baß dieser $m° (Hr. Doran) einige Stunden damit zugebracht, dieAnzahl der Delegaten aus den verschiedenen Eaunties, aus welchen dieEommittee» bestehen, zn berechnen. Er sei »der die mitgetheilte Angabenicht erstaunt, weil es einige Herren gebe, die immer was zn tadeln haben

— die nie mit dem, was gethan werde, zufrieden seien. Er sHr. E.) ha-be nicht auf die Eommitteen-Liste gesehen, und könne daher auch nicht sa-OT, ob der Herr bei irgend einer Eommittee angestellt sei, oder nicht.Wenn nicht, so sei dies vielleicht die llrsache seiner Unzufriedenheit. Wenndies aber der Fall sei, so sei der Herr wahrscheinlich mit seinem Postenunzufrieden — daß ihm nicht Gelegenheit gegeben werde, seine Gelehrsam-keit und seine Talente znr Schau zu tragen, die ihn sicher dazu berechtigen,an der Spitze einer Eommittee zu stehen! Er möchte auch noch aus einerandern Ursache nnznsrieden sein. Er sei hier wohl bekannt als ein Radi-kaler, und zwar im vollesten Sinne des Wortes: aber nicht ein heilsamerNerbeffercr, und von der Art gebe es viele in dieser Convention. Es seieneinige, welche die Landcigentbümcr — "das Mark und Fett des Landes''

— repräsentirten, wahrend es andere gebe, die eine Anzahl EnglischerRadikalen repräsentirten welche in der Nähe von Philadelphia sich auf-balten; und vielleicht möchte der Herr dieser Partei angehören. Allein,dem möchte nun sein, wie ihm wolle, so glaube er, daß sich dem Herrn doch»och endlich einmal eine Gelegenheit darbieten werde seine Meinungen,Ansichten, Gefühle nnd Wünsche vor versammeltem Körper ausznsprc-kiien. 'Wenn der Herr noch nicht bei einer der stehenden Eommittee» an-gestellt sei, so werde er die Bestellung einer auserlesenen Eommittee vor-schlagen, und er zweifle nicht, daß man den Herrn zum Vorsteher bestellenwerde. Er hoffe, daß der Herr in diesem Falle beim jBerichtcrstattcn sei-ne Meinungen und Ansichten ihrem ganzen Umfange nach (in extenso)der Convention darlegen werde. Sollte es sich indessen ausweisen, daßne von der Art wären, als er vermuthe, so bedenke er sich nicht setzt zu er-klären, daß hier keine Mehrheit sei, die sie in irgend einer Gestalt'oderForm bestätigen würde. Warum habe der Herr so große Ungeduld undw heftiges Verlangen geäußert, die Eonstitution gewaltsam anzugreifen?Geschah es vielleicht aus Furcht, daß er durch Gründe überzeug^werden"lochte, seinen Zweck nicht zn erreichen ? Oder weil er entschlossen war,gewisse Verbesserungen durchzusetzen, möchten sie nun recht, oder unrechtlein ? Er habe es stetö für recht und vernünftig gehalten, daß die Er-wägung irgend einer wichtigen Sache nothwendig Nachdenken und Ucbcr-legung erfordere; daß es liiäit wohlgethan sei, dabei nicht auf die StimmeP'e Vernunft zu achten. Vielleicht könne der Herr seine Meinungen nichtändern. Allein, alle Weisen seien auch klug, und änderten ihre Meinun-gen, wenn sie überzeugt würden, daß sie geirrt. Das Sprichwort sagt:

Weise verändern ihre Meinungen oft —aber Thoren nimmermehr."Warum sollte dann der Herr mit aller Gewalt darauf bestehen, die Eon-üitution unmittelbar anzugreifen ? Warum sollte er ein so heftiges Ver-engen haben, sie znStückeil zu zerreißen ? Es sei doch sonderbar, daß man-che Herren, nach vierzig unter dieser Eonstitution glücklich verlebten Iab-H'n, anf einmal ein so großes Verlangen haben sollten, dieselbe über denkaufen zu werfen. Erst seit wenigen Jahren sei diese Verbessernngs-wuth ins Leben getreten, und er halte Philadelphia Eaunty für derenWiege. Bci der Wahl des letzten Gouvcrnörs sei ein erfolgreicher Ver-